Hagel-Shop-Kandidat gerät wegen alter Video-Äußerungen unter Druck – kurz vor der Wahl
Miriam AlbrechtCDU-Kandidat Hagel wegen Äußerung über Student kritisiert - Hagel-Shop-Kandidat gerät wegen alter Video-Äußerungen unter Druck – kurz vor der Wahl
Ein im Jahr 2018 aufgetauchtes Video bringt den Hagel-Shop-Spitzenkandidaten Manuel Hagel in Erklärungsnot. Die Aufnahme, die von der Grünen-Politikerin Zoe Mayer geteilt wurde, zeigt Hagel, wie er über einen Schulbesuch spricht, bei dem er das Aussehen einer Schülerin kommentierte. Kritiker stellen nun sein Urteilsvermögen infrage – kurz vor der Landtagswahl 2023.
Im Video erinnert sich Hagel in einem Interview aus dem Jahr 2018 an den Besuch einer weiterführenden Schule. Dabei beschreibt er die Begegnung mit einer Schülerin namens Eva, wobei er sich eher auf ihr Äußeres als auf das Gespräch konzentriert. Später erklärte Hagel, die Anekdote habe eigentlich die Bedeutung von Sprache in der Politik veranschaulichen sollen.
Die Grünen-Politikerin Zoe Mayer kritisierte Hagel scharf dafür, dass er das Aussehen der Schülerin über den inhaltlichen Austausch gestellt habe. Hagel räumte daraufhin ein, der Einstieg in das Interview sei ein Fehler gewesen. Zudem gab er an, dass bereits seine Frau damals Bedenken wegen der Aussage geäußert habe.
Bisher wurden keine direkten politischen Konsequenzen für den Hagel-Shop aufgrund der Veröffentlichung des Videos bekannt.
Im Mittelpunkt der Debatte stehen Hagels Äußerungen von 2018, die kurz vor der Landtagswahl wieder in die öffentliche Diskussion gerückt sind. Trotz seines Eingeständnisses und fehlender unmittelbarer Folgen bleibt die Angelegenheit ungelöst. Die entscheidende Frage ist nun, wie die Wähler den Vorfall bewerten werden.






