03 February 2026, 04:14

Großübung in Eriskirch: Feuerwehr und Rettungskräfte bereiten einheitliche Alarmcodes vor

Feuerwehrleute in Helmen und Schutzausrüstung arbeiten an einem Feuerhydranten mit Rohren, Ventilen und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text am unteren Bildrand.

Großübung in Eriskirch: Feuerwehr und Rettungskräfte bereiten einheitliche Alarmcodes vor

Großübung für Einsatzkräfte in Eriskirch: Bessere Koordination und einheitliche Notfallcodes ab 2025

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 8. November fand in Eriskirch eine große Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte im Katastrophenschutz statt. Organisiert vom Landratsamt Bodenseekreis nahmen über 270 Teilnehmer aus Feuerwehr, Zivilschutz und anderen Rettungsorganisationen teil. Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Verbesserung der Zusammenarbeit sowie die Einführung einheitlicher Alarmcodes bis 2025.

Bürgermeister Arman Aigner begrüßte die Gäste in Eriskirch, bevor der Erste Landesbeamte Christoph Keckeisen die Veranstaltung eröffnete. Er würdigte den Einsatz der Rettungskräfte während der Hochwasser- und Starkregenereignisse im Sommer. Anschließend berichteten die örtlichen Wehrführer Stefan Amann und Björn Hussal von ihren Erfahrungen bei der Bewältigung extremer Wetterlagen in Meckenbeuren und Oberteuringen.

Polizeibeamte aus Ravensburg präsentierten moderne Methoden der Brandursachenermittlung und erläuterten, wie die Ursachen von Bränden aufgeklärt werden. Während einer Netzwerkpause konnten die Teilnehmer draußen die neuesten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren im Bodenseekreis besichtigen.

Das zentrale Thema des Tages war die bevorstehende Vereinheitlichung der Alarmcodes. Kreisbrandmeister Alexander Amann und Stadtbrandmeister Felix Engesser stellten die Pläne für die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben vor: Bis 2025 sollen die Feuerwehren in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis einheitliche Alarmierungsverfahren nutzen. Tests, Software-Updates und Schulungen laufen 2024 und 2025 an, die vollständige Umsetzung ist bis Februar 2026 vorgesehen.

Den Abschluss bildeten administrative Hinweise und eine abschließende Ansprache von Amann.

Alle 26 Freiwilligen Feuerwehren im Bodenseekreis werden bis Anfang 2026 auf das neue Alarmierungssystem umstellen. Die Einführung folgt einem klaren Zeitplan – nach Abschluss der Maßnahmen 2025 sind keine weiteren Schritte nötig. Ziel der Änderungen ist es, die Einsatzabläufe in der gesamten Region effizienter zu gestalten.