29 April 2026, 14:12

Großrazzia nach Schussvorfall in Stuttgart-Zuffenhausen: 100 Beamte im Einsatz

Graffiti auf einer Gebäudewand mit der Aufschrift "Polizei ermordet George Fuck 12 P19" mit Fenstern und verstreuten Gegenständen davor.

Großrazzia nach Schussvorfall in Stuttgart-Zuffenhausen: 100 Beamte im Einsatz

Die Polizei hat nach einem Schussvorfall in Stuttgart-Zuffenhausen großangelegte Ermittlungen eingeleitet. Am Donnerstag, dem 23. März 2023, durchsuchten Beamte mehrere Wohnungen, die mit den Tatverdächtigen in Verbindung stehen. An der Aktion beteiligten sich über 100 Einsatzkräfte, die Objekte an drei verschiedenen Standorten durchsuchten.

Die Ermittlungen begannen mit einer detaillierten forensischen Untersuchung des Tatorts. Bereits am Mittwoch, dem 22. März 2023, führten Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) eine 3D-Vermessung des Geländes durch, um Beweismaterial zu sichern. Einen Tag später durchsuchte eine Sondereinsatzgruppe fünf Immobilien in Ditzingen, Stuttgart und Renningen.

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Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten umfangreiches Material, das für den Fall relevant sein könnte. An der Operation waren mehr als 100 Polizisten beteiligt, darunter Spezialeinheiten und LKA-Mitarbeiter. Die Behörden prüfen weiterhin die mögliche Rolle der Verdächtigen sowie die Hintergründe des Vorfalls.

Zur Unterstützung der Ermittlungen wurden zwei anonyme Hinweisgeber-Plattformen eingerichtet. Die Öffentlichkeit kann über das Hinweisportal des Landes unter https://bw.hinweisportal.de/ Videos und Bilder einreichen. Eine zweite Plattform unter https://www.bkms-system.net/bw-schussabgabe-stuttgart-zuffenhausen ermöglicht ebenfalls vertrauliche Meldungen.

Die Durchsuchungen und forensischen Arbeiten stellen einen wichtigen Schritt in den Ermittlungen dar. Die Polizei wertet weiterhin Beweise aus und ruft Zeugen auf, sich über die Hinweisgeber-Plattformen zu melden. Der Fall bleibt unter aktiver Prüfung, während die Behörden die Ereignisse rekonstruieren.

Quelle