Grenzstop für Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen bei Weil am Rhein
Miriam AlbrechtGrenzstop für Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen bei Weil am Rhein
Zwei chinesische Staatsbürger wurden an der deutsch-schweizerischen Grenze angehalten, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, dem 28. November 2025, während einer routinemäßigen Polizeikontrolle am Autobahnübergang Weil am Rhein. Die Beamten schöpften Verdacht, als das Duo Bilder taiwanesischer Pässe auf ihren Handys als Ausweisdokumente vorzeigte.
Die Bundespolizei wurde misstrauisch, nachdem die Reisenden digitale Kopien taiwanischer Pässe anstelle der physischen Dokumente vorgelegt hatten. Eine genauere Prüfung ergab, dass es sich um Fälschungen handelte. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen beide Personen wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht ein.
Den beiden wurde umgehend die Einreise verweigert, und sie wurden in die Schweiz zurückgeschickt. Zudem erließen die Behörden formelle Einreiseverbote, die ihnen die Wiedereinreise nach Deutschland untersagen. Laut den verfügbaren Unterlagen bis März 2026 wurden im Jahr 2025 keine weiteren Fälle von gefälschten Pässen an deutschen Grenzübergängen gemeldet.
Der Vorfall unterstreicht die laufenden Sicherheitsmaßnahmen an den deutschen Einreisekontrollen. Beide Personen müssen nun neben den Einreiseverboten mit möglichen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden überwachen die Grenzübergänge weiterhin auf ähnliche Versuche.






