24 April 2026, 18:33

GEN4-Bolide der Formula E feiert spektakuläres Streckendebüt in Le Castellet

Eine Gruppe von Menschen, die um ein Formel-E-Rennauto auf der Strecke feiern, mit einem Stadion voller Zuschauer im Hintergrund.

GEN4-Bolide der Formula E feiert spektakuläres Streckendebüt in Le Castellet

Der neue GEN4-Formula-E-Bolide gibt Debüt auf der Strecke in Le Castellet

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Der neue GEN4-Bolide der Formula E hat seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Rennstrecke des Circuit Paul Ricard absolviert. Die Premiere fällt in die heiße Phase der Vorbereitungen auf das Berlin E-Prix-Doppelrennen, das am 2. und 3. Mai 2026 auf dem Flughafen Tempelhof stattfinden wird. Die Meisterschaft bleibt bis auf Weiteres spannend wie nie: Pascal Wehrlein führt mit 83 Punkten knapp vor Edoardo Mortara.

Der GEN4 setzt als bahnbrechendes Fahrzeug neue Maßstäbe im Motorsport. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden übertrifft er selbst moderne Formel-1-Boliden. Seine 600-kW-Leistung (umgerechnet 816 PS) ermöglicht eine präzise Kraftentfaltung ohne Raddurchdrehen, während der permanente Allradantrieb ihn zum ersten Einsitzer in der FIA-Geschichte mit dieser Technologie macht. Doch nicht nur die Performance beeindruckt: Der GEN4 ist als vollständig "kreislauffähiges" Fahrzeug konzipiert – gebaut aus recycelten Materialien und zu 100 Prozent recycelbar.

Während der Testfahrten präsentierte Citroën Racing eine auffällige Tarnlackierung auf dem GEN4. Nun rückt Berlin in den Fokus, wo die abrasive Betonoberfläche des Flughafens Tempelhof die Fahrzeuge mit extremem Reifenverschleiß und Hitze auf eine harte Probe stellen wird. António Félix da Costa geht gestärkt in die Rennen und will die Effizienzvorteile von Jaguar nutzen, um in den kommenden Läufen zu punkten.

Das Berlin E-Prix wird die nächste Bewährungsprobe für die Debütsaison des GEN4. Die anspruchsvolle Strecke in Tempelhof und der enge Meisterschaftskampf versprechen ein intensives Doppelrennen. Die Teams müssen Tempo, Effizienz und Haltbarkeit perfekt austarieren, um auf der gnadenlosen Oberfläche zu bestehen.

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