Gebrauchtwagen bleibt in Emmendinger Eisenbahnunterführung stecken – Fahrer ignoriert Höhenbegrenzung
Paul MüllerGebrauchtwagen bleibt in Emmendinger Eisenbahnunterführung stecken – Fahrer ignoriert Höhenbegrenzung
Gebrauchtwagen bleibt in Eisenbahnunterführung in Emmendingen stecken
Am 14. Februar 2026 blieb ein Gebrauchtwagen in einer Eisenbahnunterführung in Emmendingen stecken. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 13:05 Uhr auf der Elzweg zwischen der B3 und der Straße Am Elzdamm. Verletzte gab es keine, doch das Fahrzeug erlitt erheblichen Schaden.
Der 69-jährige Fahrer hatte versucht, die Unterführung zu passieren, obwohl klare Höhenbeschränkungen ausgewiesen waren. Die zulässige Durchfahrtshöhe betrug 2,30 Meter, doch der Transporter überschritt diese Grenze. Kurz nach der Einfahrt kollidierte das Fahrzeug mit der Überstruktur der Eisenbahnbrücke.
Solche Unfälle sind in Deutschland kein Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) wurden laut Deutscher Bahn und Unfallstatistiken jährlich zwischen 15 und 20 ähnliche Vorfälle mit Höhenbeschränkungen registriert. Am häufigsten betroffen sind Lkw und Busse, wobei die genauen Zahlen je nach Quelle variieren.
Am Gebrauchtwagen entstand ein Schaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Noch ist unklar, ob der Fahrer wegen Missachtung der Warnhinweise mit Strafen rechnen muss.
Die Kollision führte zu erheblichen Behinderungen im örtlichen Verkehr, während der Gebrauchtwagen geborgen wurde. Zudem könnten Reparaturen an der Unterführung notwendig werden. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Risiken, wenn Fahrer Höhenbegrenzungen an niedrigen Brücken ignorieren.






