03 April 2026, 10:11

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, einige sitzen auf Stühlen, andere stehen, unter einem klaren blauen Himmel mit Hügeln im Hintergrund, in Erwartung des Afrika-Cup-Spiels 2019.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit besonderem Fußballturnier

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem außergewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "Kick gegen Rassismus" trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher Herkunft. Statt Pokale erhielten die Spieler ein Banner mit der klaren Botschaft der Stadt: "Kein Platz für Rassismus".

Veranstaltet wurde das Turnier vom "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", einem Netzwerk aus über 30 lokalen Initiativen. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Marcel Kreutz. Das Bündnis setzt sich für eine inklusive, vielfältige Gemeinschaft ein, in der Solidarität an erster Stelle steht.

Die diesjährige Kampagne stand unter dem Leitspruch "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Auffällig an den Fußballspielen war der Verzicht auf Schiedsrichter – eine bewusste Entscheidung, um Fairplay und gegenseitigen Respekt zu betonen. Den ersten Platz belegte die IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Organisatoren betonten, dass Zusammenhalt wichtiger sei als der Sieg.

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In ganz Deutschland fanden im Rahmen der Initiative ähnliche Veranstaltungen statt. Bis zum 3. April 2026 hatten über 200 Städte – darunter Berlin, München, Hamburg und Köln – mit Sportevents ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden jährlich vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier endete mit einer gemeinsamen Botschaft: Sport kann Brücken bauen. Die symbolischen Banner in Bergisch Gladbach und die spielleiterlosen Partien unterstrichen den Appell zu Respekt und Zusammenarbeit. Gleichzeitig nutzten Hunderte weiterer deutscher Kommunen den Sport, um dieselbe Aussage zu transportieren.

Quelle