14 June 2026, 14:22

Fußball als Wahlkampfstrategie: Kolumbiens Präsidentschaftskandidaten setzen auf Nationalstolz

Kolumbiens Stichwahl: Fußball wird zum entscheidenden Wahlkampf-Faktor

Fußball als Wahlkampfstrategie: Kolumbiens Präsidentschaftskandidaten setzen auf Nationalstolz

Im kolumbianischen Präsidentschaftswahlkampf spielt der Fußball eine zentrale Rolle. Abelardo de la Espriella führt die Umfragen mit 52 Prozent der Stimmen an und nutzt dabei sogar das Trikot der Nationalmannschaft als Wahlkampfsymbol. Kolumbien hat sich bisher noch nie um die Austragung einer FIFA-Weltmeisterschaft beworben. Allerdings war das Land bereits einmal als Gastgeber vorgesehen, zog sich jedoch wieder zurück – als einziger Gastgeber in der Geschichte der WM.

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Die FIFA hat die Turniere für 2030 und 2034 bereits vergeben: 2030 findet die WM in Spanien, Portugal und Marokko statt, 2034 in Saudi-Arabien. Dennoch regt Iván Cepeda an, Kolumbien solle sich um eine zukünftige Austragung bewerben. Der Kandidat liegt aktuell mit 44 Prozent der Stimmen hinter de la Espriella, neun Tage vor der Wahl. Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl könnte künftige Entscheidungen über Sportförderung und nationale Projekte in Kolumbien beeinflussen. Die Verbindung von Politik und Fußball bleibt damit ein prägendes Thema im Wahlkampf.

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