Fusion Festival nach Bränden unterbrochen – Rückkehr erst 2028 geplant
Miriam AlbrechtFusion Festival nach Bränden unterbrochen – Rückkehr erst 2028 geplant
Fusion Festival nach Bränden vorübergehend unterbrochen – Rückkehr erst 2028
Das Fusion Festival erlebte in dieser Woche erhebliche Störungen, nachdem Brände am Donnerstagabend zu einer vorübergehenden Unterbrechung zwangen. Alle 65.000 Besucherinnen und Besucher wurden auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert, während die Behörden die Lage unter Kontrolle brachten. Das Festival wird nun 2027 pausieren und erst im folgenden Jahr zurückkehren.
Die Veranstalter bestätigten, dass die Abreise aller Gäste bis Mittwoch abgeschlossen sein werde. Während der Evakuierung sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben. Durch die Sachbeschädigung entstand ein Schaden von schätzungsweise 500 Euro. Zudem wurde ein Beamter bei dem Versuch, den Vorfall als Beweismaterial zu filmen, körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.
Die Polizei war während des gesamten Festivals mit starkem Aufgebot präsent. Rund 70 Bundesbeamte waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, wo sie zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall dokumentierten – meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Bei Verkehrskontrollen rund um das Festivalgelände wurden 48 Fälle von Drogenfahrten festgestellt.
Der Zoll leitete weitere Maßnahmen ein und startete 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz. Zudem erstatteten die Behörden acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels während des Festivals.
Die Unterbrechung des Festivals und die anschließenden Vorfälle unterstreichen die Herausforderungen, vor denen Veranstalter und Sicherheitskräfte stehen. Angesichts der geplanten Pause 2027 werden die Vorbereitungen voraussichtlich auf die Verbesserung von Sicherheit und Schutz für die Rückkehr 2028 fokussiert sein.
