29 April 2026, 00:23

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Schwarzes und weißes Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Bäumen und Text unten.

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Im Sommer 2026 entstand im Südschwarzwald eine neue Freiwilligeninitiative. Rund 30 Menschen meldeten sich, um Landwirten bei der Vorbereitung von Weideflächen für Nutztiere zu helfen. Das Engagement sollte die Belastungen mildern, die durch die Rückkehr der Wölfe in die Region entstanden sind.

Die Freiwilligen kamen aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Studierende und langjährige Aktivistinnen und Aktivisten. Die Plätze waren schnell vergeben, was das große Interesse der Gemeinschaft an der Unterstützung traditioneller Weidewirtschaft widerspiegelte.

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Auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach reparierten die Teilnehmenden Zäune, rodeten überwucherte Flächen und verstärkten Weidetore. Ihre Arbeit war Teil eines übergeordneten Herdenschutzprojekts, das die Arbeitslast der Bäuerinnen und Bauern verringern sollte. Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen wie stabilere Zäune wurden notwendig, nachdem Wölfe in die Gegend zurückgekehrt waren.

Neben den praktischen Aufgaben informierten sich die Freiwilligen über die Überwachung von Wölfen und aktuelle Entwicklungen im Schwarzwald. Die Initiative sollte zudem das Verständnis zwischen Landwirtinnen, Landwirten und der Öffentlichkeit fördern. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass das Programm kein Ersatz für Fachkräfte sei, sondern ein Zeichen der Solidarität.

Das Weidehilfe-Projekt bot den Landwirtinnen und Landwirten direkte Unterstützung bei den neuen Herausforderungen. Gleichzeitig sammelten die Freiwilligen praktische Erfahrungen im Herdenschutz. Der Erfolg des Modells könnte ähnliche Initiativen in anderen ländlichen Regionen anregen.

Quelle