29 June 2026, 20:14

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet jetzt

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet jetzt

Die Stadt Freiburg startet eine Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld“ wird die Dringlichkeit des Themas betont. Die Initiative soll Betroffene stärken und die Öffentlichkeit über die verschiedenen Formen von Gewalt aufklären, von denen Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen betroffen sind.

Gewalt ist in Freiburg nach wie vor Alltag – ob in Form von häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung, digitaler Gewalt oder Übergriffen im öffentlichen Raum. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, wies darauf hin, dass solche Vorfälle oft unsichtbar bleiben, aber offen thematisiert werden müssen.

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Die Kampagne ist Teil einer umfassenden Strategie, die gemeinsam mit lokalen Organisationen entwickelt wurde. Oberbürgermeister Martin Horn betonte, wie wichtig es sei, Betroffene zu ermutigen, sich zu melden und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Alle Materialien verweisen auf Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Stadt.

Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und öffentlichen Veranstaltungen soll die Botschaft in ganz Freiburg verbreitet werden. Die Maßnahme steht im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die Regierungen verpflichtet, geschlechtsspezifische Gewalt systematisch zu bekämpfen. Unterstützung erhält die Kampagne auch von der Mekriba-Stiftung, die sich für Prävention, Aufklärung und den Schutz von Betroffenen einsetzt.

Ziel ist es, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und klare Wege zur Hilfe aufzuzeigen. Durch die Sichtbarmachung und den leichten Zugang zu Angeboten soll die Stigmatisierung verringert und Betroffenen der Weg zu Unterstützung geebnet werden. Die Initiative unterstreicht das Engagement Freiburgs, geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen.

Quelle