Freiburger Knopfhäusle-Viertel vereint Denkmalschutz mit moderner Energieeffizienz und günstigen Mieten
Paul MüllerFreiburger Knopfhäusle-Viertel vereint Denkmalschutz mit moderner Energieeffizienz und günstigen Mieten
Das Freiburger Knopfhäusle-Viertel wird saniert: Denkmalschutz trifft auf Energieeffizienz und bezahlbaren Wohnraum
Das Knopfhäusle in Freiburg durchläuft eine umfassende Sanierung, die sein Erbe aus dem 19. Jahrhundert bewahren und gleichzeitig Energieeffizienz sowie Bezahlbarkeit verbessern soll. Die ursprünglich für Fabrikarbeiter gebaute Siedlung befindet sich nun in der letzten Phase der Modernisierung, deren Abschluss bis Ende 2026 geplant ist. Bereits jetzt stehen Dutzende modernisierte Wohnungen zu unter Marktpreis liegenden Mieten zur Verfügung.
Die Arbeiten in dem historischen Viertel begannen vor Jahren – die ersten sanierten Wohnungen wurden bereits 2022 und 2023 wieder bezogen. Bis März 2026 waren 68 der geplanten 100 Wohnungen fertiggestellt und bezugsfertig. Die dritte Phase, die sich auf die Meisterhäuser konzentriert, ist inzwischen nahezu abgeschlossen.
Am 27. März 2026 präsentierte die Stadtimmobilien Freiburg GmbH die neuesten Fortschritte: Durch die Modernisierungsmaßnahmen konnte der Energieverbrauch um 45 Prozent gesenkt werden. Das Projekt wurde zudem ausgezeichnet und erhielt 2025 einen nationalen Förderpreis.
Die abschließende Phase, die bis Ende 2026 läuft, wird die verbleibenden Wohnungen fertigstellen. Nach Abschluss werden alle 100 Wohnungen zu Mieten unter dem Freiburger Durchschnitt angeboten – ein gelungener Ausgleich zwischen Denkmalschutz, Klimazielen und sozialer Verantwortung.
Die Sanierung des Knopfhäusle zeigt exemplarisch, wie historische Ensembles an moderne Anforderungen angepasst werden können. Mit einer Energieeinsparung von fast 50 Prozent und bezahlbaren Mieten wird das Projekt bald 100 modernisierte Wohnungen bereitstellen. Die finale Phase bleibt planmäßig auf Kurs für eine Fertigstellung bis Jahresende 2026.






