14 June 2026, 01:00

Französisches Gericht verurteilt Angreifer des aserbaidschanischen Journalisten Muhammad Mirzali

Historisches Urteil: 30 Jahre Haft für Angriff auf aserbaidschanischen Journalisten

Französisches Gericht verurteilt Angreifer des aserbaidschanischen Journalisten Muhammad Mirzali

Ein französisches Gericht hat sechs Männer wegen ihrer Beteiligung an einem Angriff auf den aserbaidschanischen Journalisten Muhammad Mirzali verurteilt. Das Urteil wird als wichtiger Schritt gewertet, um die Verantwortlichen grenzüberschreitender Repression zur Rechenschaft zu ziehen und ein Signal an autoritäre Regime zu senden. Der Angriff auf Mirzali ereignete sich im Juli 2023 und führte zu lebensbedrohlichen Verletzungen des Journalisten. Die Tat wurde von einem politisch motivierten Netzwerk organisiert, das über mehrere Länder hinweg agierte. Emin Gasymov, der als Hauptangeklagter galt, erhielt die höchste Strafe von 30 Jahren Haft. Die fünf weiteren Beteiligten wurden zu Haftstrafen zwischen fünf und 28 Jahren verurteilt.

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Mirzali lebt seit dem Vorfall unter ständigem Polizeischutz an einem geheim gehaltenen Ort. Seine Familie war zuvor aufgrund seiner Arbeit als unabhängiger Journalist eingeschüchtert worden. Reporter ohne Grenzen begrüßte das Urteil als deutliches Signal gegen grenzüberschreitende Repression und forderte Frankreich sowie die Europäische Union auf, eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung solcher Fälle und zum Schutz von Exil-Dissidenten zu entwickeln. Mit dem Urteil wird ein klares Zeichen gegen die Verfolgung von Journalisten über Landesgrenzen hinweg gesetzt. Die Entscheidung unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheit von Bedrohten zu gewährleisten.

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