Flandernhöhe wird zum grünen Wohnquartier mit 500 neuen Wohnungen umgestaltet
Miriam AlbrechtFlandernhöhe wird zum grünen Wohnquartier mit 500 neuen Wohnungen umgestaltet
Ehemaliges Gelände der Hochschule Esslingen in Flandernhöhe steht vor großem Wandel
Das ehemalige Universitätsgelände in Flandernhöhe soll grundlegend umgestaltet werden. Geplant sind rund 500 neue Wohnungen, wobei der Baubeginn nach dem verzögerten Umzug der Hochschule in den Stadtteil Weststadt erwartet wird. Das Projekt setzt auf eine Kombination aus Wohnraum und Grünflächen sowie die Wiederverwendung bestehender Gebäude.
Der Umzug der Hochschule in die Weststadt wurde auf das Wintersemester 2027/28 verschoben. Nach dem Auszug soll das Flandernhöhe-Gelände im Rahmen eines städtebaulichen Konzepts neu entwickelt werden, das alte Baumbestände und Grünflächen erhält. Ein zentrales Element ist die Aufstockung bestehender Gebäude, um zusätzliche Wohnungen zu schaffen – statt sie abzureißen.
Im westlichen Bereich des Geländes entstehen neue Wohnhäuser, während der zentrale Grünzug als parkähnliche Fläche für die Anwohner erhalten bleibt. Der siegreiche Entwurf, der Teil der IBA 27 – einer Initiative für sozial nachhaltige Stadtquartiere – ist, wird derzeit zu einem Masterplan ausgearbeitet, der die weiteren Bauvorhaben steuern soll.
Bevor das Gelände vermarktet werden kann, muss die Stadt jedoch noch zentrale Fragen klären. Dazu gehören Verkehrsanbindungen, Lösungen für die Wärmeversorgung sowie der Standort einer Kita. Aktuell wird eine grundlegende Vorlage für den Gemeinderat erarbeitet, die den Entwicklungsprozess und die Vergabe oder Verpachtung der Flächen an Investoren regelt.
Die Übertragung des Geländes vom Land in städtischen Besitz ist geplant, ein konkreter Zeitrahmen steht jedoch noch aus. Sobald dieser Schritt vollzogen ist, soll das Projekt nach dem neuen Masterplan voranschreiten – mit einer Mischung aus sanierten Altbauten und Neubauten.
Bis 2035 sollen durch die Neugestaltung Flandernhöhes etwa 490 Wohnungen entstehen, die modernen Wohnraum mit erhaltenen Grünflächen verbinden. Die anstehende Vorlage des Gemeinderats wird die nächsten Schritte festlegen, darunter die Vermarktung und Bebauung des Areals. Endgültige Entscheidungen zu Infrastruktur und dem Zeitpunkt der Grundstücksübertragung stehen noch aus.






