Finanzlücken in Schweizer Abstimmungskampagnen: Gegner führen bei SRG und Klimafonds
Ida SchmitzFinanzlücken in Schweizer Abstimmungskampagnen: Gegner führen bei SRG und Klimafonds
Finanzberichte offenbaren eine deutliche Finanzierungslücke in zwei Schweizer Abstimmungskampagnen. Sowohl die Gegner der SRG-Initiative als auch die des Klimafonds-Vorschlags haben mehr Geld aufgebracht als ihre jeweiligen Befürworter. Die Zahlen zeigen die unterschiedlichen finanziellen Unterstützungsniveaus auf beiden Seiten auf.
Im Streit um die SRG-Initiative haben die Gegner Kampagneinnahmen in Höhe von 3,88 Millionen Schweizer Franken deklariert. Ihre Mittel stammen größtenteils von der SP-Partei und dem Verein Souveräne Medien Schweiz. Die Befürworter hingegen haben 1,89 Millionen Franken eingesammelt, wobei der Großteil der Beiträge von der Interessengemeinschaft „200 Franken reichen“ kommt.
Auch bei der Klimafonds-Initiative verfügen die Gegner über einen finanziellen Vorsprung. Sie haben mehr Mittel mobilisiert als das Pro-Lager, wobei die genauen Budgetzahlen jedoch nicht offengelegt wurden. Die Situation steht im Kontrast zum Vorschlag zur Individualbesteuerung, bei dem die Befürworter ihre Gegner finanziell übertrumpft haben.
Die Finanzberichte zeigen eine klare Kluft bei den Kampagnenressourcen. Die Gegner der SRG- und Klimafonds-Initiativen haben mehr Mittel aufgebracht als ihre Kontrahenten. Die genauen Ausgaben für den Klimafonds-Vorschlag wurden allerdings noch nicht veröffentlicht.






