04 February 2026, 03:09

Festnahme am Bahnhof Kehl: Ägypter mit Einreiseverbot und Cannabis aufgegriffen

Ein Plakat, das einen rauchenden Zug auf Schienen zeigt, mit Pflanzen auf der linken Seite und einem Himmel-Hintergrund und Text unten, der 'Das Gefährdungssignal' lautet.

Festnahme am Bahnhof Kehl: Ägypter mit Einreiseverbot und Cannabis aufgegriffen

Am 29. Januar 2026 wurde ein Ägypter am Bahnhof Kehl festgenommen, nachdem Grenzbeamte feststellten, dass er ohne gültige Papiere unterwegs war. Bei dem 32-Jährigen lag zudem ein aktives Einreiseverbot vor, und er führte eine kleine Menge Cannabisharz mit sich.

Der Vorfall ereignete sich, als die Behörden den Mann in einem Grenzübergangszug aus Frankreich kontrollierten. Bei der Routineüberprüfung stellte sich heraus, dass er keine rechtliche Erlaubnis hatte, nach Deutschland einzureisen. Eine weitere Prüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen früherer illegaler Einreiseversuche vorlag.

Bei einer Durchsuchung seiner Habseligkeiten wurde eine geringe Menge Cannabisharz gefunden. Ihm wurden sowohl die Verletzung des Einreiseverbots als auch der unerlaubte Drogenimport zur Last gelegt. Da er die daraufhin verhängte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, verfügte ein Gericht eine zehntägige Haftstrafe.

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Deutsche Behörden haben in den vergangenen Jahren ähnliche Fälle bearbeitet, ohne dass es Berichte über Änderungen bei der Durchsetzung von Einreiseverboten oder Grenzkontrollen gegeben hätte.

Der Mann wird seine Strafe nun in einem deutschen Gefängnis verbüßen. Seine Festnahme erfolgte im Rahmen der üblichen Umsetzung bestehender Einreisebeschränkungen und Drogengesetze. Bisher wurden keine weiteren rechtlichen Schritte in Zusammenhang mit dem Fall bekannt gegeben.