24 March 2026, 04:09

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer mit Krypto-Tricks und falschen Versprechungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer mit Krypto-Tricks und falschen Versprechungen

Betrügerische Kanzlei betrugsrecht.de lockt Opfer von Finanzbetrug in die Falle

Eine gefälschte Anwaltskanzlei mit dem Namen betrugsrecht.de hat in ganz Deutschland Opfer von Finanzbetrug ins Visier genommen. Die Betrüger versprechen, verlorenes Geld zurückzuholen – doch stattdessen bringen sie ihre Opfer dazu, noch mehr Geld zu überweisen. Die Behörden warnen, dass allein in den letzten zwei Jahren über 1.200 ähnliche Fälle gemeldet wurden.

Der Betrug beginnt mit dem Angebot einer kostenlosen Fallprüfung und dem Versprechen eines spezialisierten Teams, das gestohlenes Geld zurückholen soll. Den Opfern wird gesagt, ihre Gelder könnten erstattet werden, wenn sie ein Krypto-Konto bei Kraken eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin – etwa 6.000 Euro – einzahlen. Sobald die Zahlung getätigt ist, verschwinden die Kriminellen oder verlangen weitere Gebühren, wodurch sich die Verluste noch erhöhen.

Die Website betrugsrecht.de wirkt auf den ersten Blick seriös, doch es gibt alarmierende Ungereimtheiten: Die Domain wurde erst am 24. Dezember 2025 verlängert, und die Besitzerdaten bleiben verborgen. Die angegebene Adresse beherbergt mehrere Unternehmen, doch eine echte Kanzlei dieses Namens existiert nicht. Die Fotos der angeblichen Mitarbeiter sind KI-generiert, und der vermeintliche Gründer, Dr. Thomas Weber, ist in Deutschland nicht als Anwalt registriert.

Die Betrüger nutzen die Verzweiflung ihrer Opfer aus – insbesondere diejenigen, die bereits durch Krypto-Betrug, Liebesbetrug oder unseriöse Anlagegeschäfte Geld verloren haben. Die Rückholung gestohlener Gelder im Krypto-Bereich ist notorisch schwierig, was die falschen Versprechungen besonders perfide macht. Offizielle Berichte des Bundeskriminalamts (BKA) und der Verbraucherzentrale zeigen einen stetigen Anstieg solcher Betrugsfälle seit 2024.

Die Behörden raten Opfern, schnell zu handeln: Eine Anzeige bei der Polizei erstatten und alle Beweise sichern. Der Kontakt zu den Betrügern muss sofort abgebrochen werden, um weitere finanzielle Schäden zu verhindern. Zwar bleibt die Rückerstattung verlorenen Geldes schwierig, doch die Meldung der Straftat hilft, andere vor demselben Betrug zu schützen.

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