26 April 2026, 17:02

Extremismusverfahren erreichen 2025 neuen Höchststand – 384 Ermittlungen eingeleitet

Ein rotes und weißes Kissen mit der Aufschrift 'Gerechtigkeit für Belarus' auf einem weißen Hintergrund.

Extremismusverfahren erreichen 2025 neuen Höchststand – 384 Ermittlungen eingeleitet

Extremismusbezogene Verfahren nehmen seit Jahren stark zu – die Behörden gehen mit härteren juristischen Mitteln vor. Allein im Jahr 2025 wurden 384 neue strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, während Dutzende Personen wegen Beteiligung an extremistischen Aktivitäten angeklagt wurden. Beamte warnen, dass solche Bedrohungen die staatlichen Institutionen untergraben könnten.

Die Staatsanwaltschaft der Region Grodno zeigte im Sommer 2025 eine klare Haltung: Sie reichte 156 Anträge ein, um Informationsmaterialien als extremistisch einstufen zu lassen – und alle wurden von den Gerichten bewilligt.

Bis Ende des Jahres waren 68 Verfahren gegen 71 Beschuldigte an die Anklagebehörden überwiesen worden. Doch 148 Verdächtige, die mit diesen Ermittlungen in Verbindung stehen, sind weiterhin auf freiem Fuß. Die verschärften Maßnahmen sind Teil eines größeren Trends: Seit 2020 haben über 606 extremismusbezogene Fälle die Gerichte erreicht.

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Die steigende Zahl der Strafverfolgungen unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung. Mit Hunderten noch ungelöster Fälle verfolgen die Behörden weiterhin Personen, denen extremistische Aktivitäten vorgeworfen werden. Die rechtlichen Schritte spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, was offizielle Stellen als eine direkte Gefahr für die nationale Stabilität bezeichnen.

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