Rolls-Royce und ZF entwickeln Hybridantrieb für Kampfpanzer - Europas Superpanzer: MGCS soll Leopard 2 und Leclerc ablösen
Sechs europäische Nationen arbeiten an einem Kampfpanzer der nächsten Generation, dem Main Ground Combat System (MGCS). Das Projekt soll veraltete Modelle wie den deutschen Leopard 2 und den französischen Leclerc ersetzen. Zu den wichtigsten Partnern zählen Rolls-Royce Power Systems und ZF, die einen leistungsstarken Hybridantrieb für das neue Fahrzeug entwickeln.
Am MGCS-Programm beteiligen sich Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Italien und Spanien. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines modernen Panzers, der den künftigen militärischen Anforderungen gerecht wird.
Rolls-Royce und ZF konstruieren ein Hybridantriebssystem mit einer Leistung von über 1.400 Kilowatt – genug Energie, um ein kleines Dorf zu versorgen. Der Entwurf legt besonderen Wert auf die Bewältigung extremer Lastwechsel und erfüllt gleichzeitig strenge Verteidigungsstandards.
Während Rolls-Royce für den Hauptmotor zuständig ist, liefert ZF ein elektrifiziertes Lenk- und Getriebesystem. Die ersten Prototypen könnten noch vor 2030 getestet werden. Bei Erfolg könnte die Serienproduktion Anfang der 2030er Jahre beginnen.
Das MGCS soll zum Nachfolger der aktuellen europäischen Kampfpanzer werden. Sein Hybridantrieb verspricht hohe Leistung und Anpassungsfähigkeit für militärische Einsätze. Die vollständige Einführung ist innerhalb des nächsten Jahrzehnts geplant.






