EPG Baskets Koblenz feiern überraschenden Aufstieg in der ProA
EPG Baskets Koblenz haben in der 2. Basketball-Bundesliga ProA eine beeindruckende Wende geschafft. Nach Jahren des Kampfes gegen den Abstieg belegt das Team nun Platz 10 – sechs Ränge besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Die Fans begeistern sich für den frischen, offensiv ausgerichteten Spielstil der Mannschaft unter der neuen Führung.
Der Aufschwung begann mit einem kompletten Umbruch im Kader und beim Trainerstab. Stephan Dohrn, ein aufstrebender Name im deutschen Basketball, übernahm das Amt des Cheftrainers, nachdem er die Dragons Rhöndorf 2024 zum ProB-Titel geführt hatte. Mit ihm kam ein taktischer Wandel und eine unterhaltsamere Spielweise.
Trotz der Fortschritte diente die knappe Niederlage gegen den abstiegsbedrohten Konkurrenten Paderborn am 23. März 2023 als Mahnung, dass noch Arbeit vor der Mannschaft liegt. Small Forward Jannis Sonnefeld bleibt zuversichtlich, was den Einzug in die Playoffs angeht – das Team peilt Platz acht an. Gleichzeitig hat Trainer Dohrn ein langfristigeres Ziel gesteckt: Bis zur Saison 2028/29 soll ein Platz unter den Top Vier erreicht werden.
Hinter den Kulissen setzt Sportdirektor Thomas Klein auf einen bedachten Ansatz. Zwar strebt der Verein nach schnellem Erfolg, doch betont er die Bedeutung eines stetigen und nachhaltigen Wachstums. Im Fokus steht der Aufbau einer Mannschaft, die über Jahre hinweg an der Spitze mithalten kann.
Der Aufstieg Koblenzs in der Tabelle spiegelt sowohl taktische Veränderungen als auch erneuerten Ehrgeiz wider. Der Klub vereint nun kurzfristige Playoff-Hoffnungen mit einer langfristigen Vision unter Dohrns Führung. Sollte die Entwicklung so weitergehen, könnte sich das Team bald als konstante Kraft in der ProA etablieren.






