Emmabank im Bremer Bürgerpark strahlt nach aufwendiger Restaurierung in neuem Glanz
Miriam AlbrechtEmmabank im Bremer Bürgerpark strahlt nach aufwendiger Restaurierung in neuem Glanz
Die Emmabank im Bremer Bürgerpark nach Jahren des Verfalls und struktureller Schäden vollständig restauriert. Die aufwendige Sanierung des historischen neoklassizistischen Sitzmobils, unterstützt von zwei bedeutenden Denkmalschutzstiftungen, brachte die Emmabank wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Die Arbeiten begannen im August 2025 und behoben langjährige Probleme, die durch den instabilen Untergrund unter der Konstruktion verursacht worden waren.
Im Mittelpunkt der Restaurierung stand die Behebung von Setzungsschäden, die über die Jahre die Sandsteinelemente geschwächt hatten. Um die Statik des Bauwerks zu sichern, installierten Ingenieure ein aufwendiges Fundamentsystem mit Punktlagern – eine notwendige Lösung angesichts der schwierigen Bodenverhältnisse im Park.
Die Bank selbst wurde für die Restaurierung in 20-Tonnen-Segmente zerlegt und außerhalb des Parks fachgerecht instand gesetzt. Anschließend setzten Arbeiter die Teile wieder zusammen und achteten darauf, dass jedes Element dem ursprünglichen Design entsprach. Auch die Mosaikpflasterung um die Bank herum wurde erneuert: Die originalen Steine wurden in ihrem traditionellen Fischgrätmuster neu verlegt.
Die Finanzierung des 100.000-Euro-Projekts übernahm die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie die Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Dank ihrer Unterstützung konnte ein zentrales Kulturgut des Bürgerparks für die Nachwelt erhalten werden.
Die restaurierte Emmabank präsentiert sich nun als stabiles und optisch getreues Abbild ihrer ursprünglichen Form. Mit dem Abschluss der Arbeiten bleibt die Bank ein funktionaler und historisch wertvoller Bestandteil des Parks. Ohne die spezialisierte Fundamentarbeit und die finanzielle Förderung wäre der langfristige Erhalt des Bauwerks gefährdet gewesen.






