Drogenrazzia in Mexiko-Stadt: Vier Männer nach Verdacht auf Marihuana-Handel festgenommen
Paul MüllerDrogenrazzia in Mexiko-Stadt: Vier Männer nach Verdacht auf Marihuana-Handel festgenommen
In Mexiko-Stadt haben Beamte im Stadtteil Iztapalapa vier Männer im Alter zwischen 20 und 37 Jahren im Rahmen einer gezielten Aktion festgenommen. Die Verdächtigen wurden in Gewahrsam genommen, nachdem Polizisten beobachtet hatten, wie sie Pakete austauschten, die mit Drogenhandel in Verbindung stehen. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Behörden zudem Betäubungsmittel und Motorräder.
Die Operation begann, als Beamte die Gruppe auf zwei Motorrädern – einem weiß-roten und einem schwarz-weißen – im Viertel La Polvorilla ausmachten. Die Polizisten beobachteten, wie die Männer kleine Päckchen übergaben, die denen glichen, die typischerweise für den Drogenverkauf verwendet werden. Anschließend folgte eine Durchsuchung, unterstützt vom Ost-Kommando- und Kontrollzentrum (C2 Oriente).
Bei der Durchsuchung wurden 60 durchsichtige Plastiktüten mit einer grünen, trockenen Substanz sichergestellt, bei der es sich vermutlich um Marihuana handelt. Die Beamten beschlagnahmten zudem drei Handys. Alle vier Verdächtigen sowie die sichergestellten Gegenstände und Motorräder wurden später der Staatsanwaltschaft für weitere Ermittlungen vorgeführt.
Einer der festgenommenen Männer, 37 Jahre alt, hatte bereits früher Probleme mit dem Gesetz. 2020 war er wegen fahrlässiger Körperverletzung vor einen Staatsanwalt geladen worden. Die Behörden vermuten, dass die Gruppe möglicherweise auch mit einer Schießerei im Viertel Santa Cruz Meyehualco am 5. März in Verbindung steht, bei der zwei Menschen ums Leben kamen.
Die vier Verdächtigen warten nun auf das weitere juristische Verfahren, um ihren Status zu klären. Die beschlagnahmten Beweismittel, darunter die Betäubungsmittel und die Motorräder, werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht. Die Polizei prüft weiterhin mögliche Verbindungen zu der früheren tödlichen Schießerei.






