Drittes Entlastungspaket für Autofahrer: Wer profitiert von den neuen Hilfen?
Ida SchmitzDrittes Entlastungspaket für Autofahrer: Wer profitiert von den neuen Hilfen?
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeitet an einem dritten Entlastungspaket, um Autofahrer angesichts der hohen Spritpreise zu entlasten. Der Schritt folgt auf zwei bereits im April und Mai beschlossene Maßnahmen. Diesmal sollen vor allem kleine Unternehmen, Logistikfirmen und Pendler unterstützt werden, die mit den steigenden Kosten zu kämpfen haben.
Die ersten beiden Entlastungspakete für Autofahrer waren am 1. April und 1. Mai vom Bundestag verabschiedet worden. Nun wird ein drittes Maßnahmenbündel ausgearbeitet, um die anhaltend hohen Spritpreise abzufedern. Eine Arbeitsgruppe soll in Kürze konkrete Schritte vorlegen.
Im Gespräch sind gezielte Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie eine Erhöhung der Pendlerpauschale ab Juli. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) deutete an, dass das neue Paket notwendig werden könnte, falls die Blockade der Straße von Hormus anhalte. Gleichzeitig warnte er, dass eine Stabilisierung der Preise Monate dauern könnte.
Müller sprach sich gegen dauerhafte, steuerfinanzierte Subventionen aus und bezeichnete diese als nicht tragbar. Stattdessen zielt das dritte Paket darauf ab, gezielt diejenigen zu unterstützen, die am stärksten von den gestiegenen Spritkosten betroffen sind.
Die geplanten Entlastungsmaßnahmen sehen eine Ausweitung der Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen, Logistikbetriebe und Vielfahrer vor. Bei einer Zustimmung könnten die Änderungen bereits im Juli in Kraft treten. Die Verantwortlichen beobachten weiterhin die Entwicklung auf dem Kraftstoffmarkt, bevor der Plan finalisiert wird.






