Drei Kühe sterben bei Zugkollision – Bahnverkehr für Stunden lahmgelegt
Paul MüllerDrei Kühe sterben bei Zugkollision – Bahnverkehr für Stunden lahmgelegt
Zusammenstoß mit entlaufenen Kühen: Zug erfasst drei Tiere bei Gaildorf
Am Dienstagnachmittag ist ein Zug im Landkreis Schwäbisch Hall bei Gaildorf mit drei entlaufenen Kühen kollidiert. Die Tiere kamen dabei ums Leben, die 13 Fahrgäste an Bord blieben jedoch unverletzt. Nun ermitteln die Behörden gegen den Besitzer der Rinder wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als neun Kühe aus einer beschädigten Umzäunung einer örtlichen Weide ausbrachen. Der Lokführer bemerkte die Tiere zwar rechtzeitig auf den Gleisen und leitete eine Bremsung ein, konnte einen Zusammenstoß mit drei der Kühe jedoch nicht mehr verhindern.
Vier der entlaufenen Tiere konnten kurz nach dem Ausbruch wieder eingefangen werden. Der Verbleib der beiden übrigen Kühe war zunächst unklar. Durch den Unfall musste die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall gesperrt werden – sie blieb bis Mittwochmorgen geschlossen.
Die Polizei bestätigte, dass alle Zugpassagiere unverletzt blieben. Der Fokus liegt nun auf dem Rinderhalter, der sich wegen des Vorfalls rechtlich verantworten muss. Die Strecke ist inzwischen wieder freigegeben, doch die Ermittlungen gegen den Besitzer laufen weiter.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von entlaufener Weidetieren auf Bahnstrecken ausgehen. Bisher wurden keine weiteren Behinderungen im Zugverkehr gemeldet.






