Drei Festnahmen nach massivem illegalen Cannabisanbau in Niedersachsen
Paul MüllerDrei Festnahmen nach massivem illegalen Cannabisanbau in Niedersachsen
Behörden in Niedersachsen nehmen drei Männer wegen Verdachts auf illegalen Cannabisanbau fest
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe große Mengen der Droge an mehreren Standorten angebaut und gelagert hat. Als Hauptverdächtiger gilt ein 41-jähriger Albaner.
Die Ermittlungen begannen, nachdem die Polizei ein leerstehendes Einfamilienhaus in Möllenbeck durchsucht hatte. Dabei entdeckten die Beamten über 1.000 Cannabispflanzen, die dort kultiviert wurden. Der 41-jährige Verdächtige wurde vor Ort angetroffen und sofort festgenommen.
Bei weiteren Durchsuchungen stießen die Ermittler in einem ehemaligen Restaurant in Porta Westfalica auf ein Lager. Dort beschlagnahmten sie mehr als 50 Kilogramm Cannabis. Auch die Wohnungen der Beschuldigten wurden durchsucht, wobei zusätzliche Beweismittel sichergestellt wurden.
Die Staatsanwaltschaft Bückeburg und die Polizeidirektion Rinteln leiten die Ermittlungen. Der 41-Jährige, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, gilt als fluchtgefährdet und muss sich nun einem Haftrichter vorstellen. Die beiden weiteren Verdächtigen, 31 und 50 Jahre alt, bleiben vorerst auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen sie laufen jedoch weiter.
Der Hauptverdächtige befindet sich bis zu einer gerichtlichen Entscheidung in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum illegalen Cannabishandel dauern an. Ob es zu weiteren Festnahmen oder Anklagen kommt, steht derzeit noch nicht fest.
