Die Linke vor historischem Einzug in den Stuttgarter Landtag 2025
Die Linke, Deutschlands linksradikale Partei, kämpft um Sitze bei der Landtagswahl 2025 in Baden-Württemberg. Umfragen vom Januar deuten darauf hin, dass die Partei auf sieben Prozent kommen könnte – und damit erstmals realistische Chancen hätte, in den Landtag einzuziehen. Die 2007 gegründete Partei trat seit 2011 bei jeder Wahl in der Region an, scheiterte bisher jedoch stets an der Fünf-Prozent-Hürde.
Entstanden ist Die Linke aus dem Zusammenschluss der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und der Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit (WASG). In Baden-Württemberg zählt sie derzeit 10.300 Mitglieder und wird von den Landesvorsitzenden Sahra Mirow und Elwis Capece geführt. Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte die Partei im Land 6,8 Prozent der Stimmen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Wahlkampfs stehen wirtschaftliche und soziale Reformen. Die Linke fordert eine Verkürzung der Arbeitszeit, die Stärkung der Tarifbindung sowie mehr Mitbestimmung für Beschäftigte. Zudem setzt sie sich für eine Vermögenssteuer, die Abschaffung der Schuldenbremse des Landes und einen Stopp der steigenden Mieten ein. Im Wohnungsbau plädiert die Partei dafür, große Immobilienkonzerne zu vergesellschaften und jährlich 20.000 neue Sozialwohnungen zu bauen.
Bei den politischen Rechten wirbt Die Linke für ein uneingeschränktes Wahlrecht ab 16 Jahren nach fünfjährigem Wohnsitz im Land. Zudem unterstützt sie ein Paritätsgesetz für gleichberechtigte Frauenvertreterinnen in der Politik sowie den Ausbau direkter Demokratie. Ein zentrales Anliegen bleibt die Bildung: Die Partei pocht auf kostenfreien Zugang für alle, unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Identität.
Allerdings stehen Teile der Partei in der Kritik. Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg beobachtet bestimmte Untergliederungen wegen Verdachts auf linksextremistische Bestrebungen.
Die Landtagswahl 2025 findet am 8. März statt. Die Linke hofft auf ihren ersten Einzug in den Stuttgarter Landtag. Sollten sich die aktuellen Umfragewerte bestätigen, könnte die Partei künftig die Landespolitik mitprägen – und ihre Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum, Arbeitnehmerrechten und Umverteilung von Vermögen in die breitere Debatte einbringen.
Escalating Protests as Die Linke's Campaign Intensifies
The Verfassungsschutz has documented heightened linksextremistische activity during Die Linke's 2026 campaign. Key incidents include:
- Farbbeutel attacks at an AfD event in Reutlingen-Rommelsbach on 23/24 February.
- Vandalism at an AfD candidate's home on 28 February/1 March with 'Höcke können sie schützen aber nicht seine Schergen!' graffiti.
- Multiple Störaktionen against AfD rallies, including blocked campaign stands and Outing-Aktionen.






