DEA in New Mexico unter Beschuss: Fentanyl-Krise eskaliert trotz Warnsignale
Paul MüllerDEA in New Mexico unter Beschuss: Fentanyl-Krise eskaliert trotz Warnsignale
In New Mexico steht die US-Drogenbehörde DEA unter massivem Druck. Die Vorwürfe wiegen schwer: Die Behörde soll kontrollierte Fentanyl-Lieferungen trotz bekannter Risiken weiter zugelassen haben. Gleichzeitig steigt die Zahl der Überdosis-Todesfälle im Bundesstaat stark an, obwohl diese bundesweit rückläufig ist. Die Prüfung möglicher Rechtsverstöße durch die DEA läuft noch. Es besteht der Verdacht, dass die Strategie der Behörde gegen Landes- und Bundesvorschriften verstoßen haben könnte. Generalstaatsanwalt Raúl Torrez leitete bereits eine strafrechtliche Untersuchung ein, um die Vorwürfe zu klären.
Albuquerque-Bürgermeister Tim Keller bezeichnete Fentanyl unterdessen als größte Herausforderung für seine Stadt. Gouverneurin Michelle Lujan Grisham ging noch einen Schritt weiter: Sie kritisierte die Regierungen unter Biden und Trump scharf für den anhaltenden Fentanyl-Strom in den USA. Zudem forderte sie vom Weißen Haus und dem Kongress eine offizielle Bestätigung, dass die umstrittene Taktik der DEA aufgegeben wurde. Sollte dies nicht geschehen, drohte sie mit zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen gegen die Behörde. Die DEA sieht sich in New Mexico mit ernsthaften juristischen und politischen Konsequenzen konfrontiert. Die laufenden Untersuchungen und die Forderungen der Gouverneurin zeigen, wie drängend die Aufklärung der Vorfälle ist. Gleichzeitig bleibt die Bedrohung durch Fentanyl für die Bevölkerung des Bundesstaates akut.
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