DB InfraGO stellt 2.200 neue Stellwerkmitarbeiter ein – Personalmangel endlich behoben
Paul MüllerDB InfraGO stellt 2.200 neue Stellwerkmitarbeiter ein – Personalmangel endlich behoben
Bahn-Tochter erreicht Meilenstein bei Personalmangel: 2.200 neue Stellwerkmitarbeiter bis 2025
Der staatliche Bahnkonzern Deutschlands hat einen entscheidenden Schritt zur Behebung des Fachkräftemangels geschafft. Bis Dezember 2025 hat die DB InfraGO rund 2.200 neue Stellwerksmitarbeiter eingestellt und ausgebildet. Dies entspricht einem Zuwachs von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und löst die seit Langem bestehenden Personalengpässe im gesamten Netz.
Die groß angelegte Einstellungsoffensive war Teil einer umfassenden Strategie zur Stabilisierung des Bahnbetriebs. Jahrelang hatten Personalengpässe in den Stellwerken zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Dank der zusätzlichen Kräfte ist nun bundesweit eine durchschnittliche Personalauslastung von 100 Prozent erreicht – ein Ziel, das bereits zu Beginn des Jahres 2026 erfüllt wurde.
Obwohl vereinzelt noch Engpässe auftreten können, hat sich die Gesamtlage deutlich entspannt. Die Bundesnetzagentur, die zuvor wegen Personalmangels mit Strafen gedroht hatte, zeigt sich zufrieden mit den Fortschritten. Aktuell sind keine weiteren Sanktionen mehr im Raum – ein Zeichen für die gestiegene Betriebssicherheit.
Hinter dem Personalaufwuchs stehen gezielte Investitionen in Ausbildung und Rekrutierung. Die Anstrengungen der DB InfraGO, die Belegschaft zu vergrößern, tragen nun Früchte: Die neuen Stellwerksmitarbeiter tragen maßgeblich zu einem reibungsloseren Zugverkehr in ganz Deutschland bei.
Mit den 2.200 zusätzlichen Fachkräften ist die Personaldecke im Schnitt vollständig geschlossen. Diese Entwicklung verringert das Risiko flächendeckender Verspätungen und stärkt die Widerstandsfähigkeit des Netzes. Die Aufsichtsbehörden würdigen den Fortschritt – ein Wendepunkt für die deutsche Schieneninfrastruktur.






