01 February 2026, 10:15

Chaos-Wochenende: Erpressung, Brände und schwere Unfälle halten Rettungskräfte in Atem

Ein Feuerwehrmann in Helm und Ausrüstung steht mit einer Rohrleitung vor einem brennenden Auto an der Straße, mit anderen Fahrzeugen rechts im Bild, einem Zaun und Bäumen im Hintergrund und einem dunklen Himmel.

Chaos-Wochenende: Erpressung, Brände und schwere Unfälle halten Rettungskräfte in Atem

Eine Reihe von Vorfällen hielt die Rettungskräfte am Wochenende in der gesamten Region in Atem. In Erkenbrechtsweiler versuchten am Freitagnachmittag mehrere Jugendliche, von einem 12-jährigen Jungen Geld zu erpressen. Gleichzeitig führten Brände und Verkehrsunfälle in mehreren Orten zu Verletzungen und Sachschäden.

Bei dem versuchten Erpressungsfall in Erkenbrechtsweiler war ein 12-jähriger Junge von einer Gruppe Jugendlicher angesprochen worden. Der Junge konnte unverletzt fliehen, doch seine Familie erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Behörden ermitteln nun in dem Fall.

In Holzelfingen brach am Freitagabend in einer Autowerkstatt ein Feuer aus, das einen Schaden von etwa 5.000 Euro verursachte. Ein 38-jähriger Mitarbeiter erlitt leichte Rauchgasvergiftungen, als er half, die Flammen zu bekämpfen. Die Ermittler gingen später von einer Selbstentzündung einer alten Batterie als Ursache aus.

Auf den Straßen stieß ein 53-jähriger Mann am Freitagabend mit einem E-Bike mit einem Auto zusammen und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von rund 3.500 Euro. Bereits zuvor war es auf der L435 bei Schömberg zu einem weiteren Unfall mit 3.000 Euro Schaden gekommen, bei dem zwei Personen zu Fuß von der Unfallstelle flüchteten.

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Am frühen Samstagmorgen geriet in Schlaitdorf ein BMW in Brand – vermutlich aufgrund eines technischen Defekts –, wodurch ein Schaden von 5.000 Euro entstand. Am späten Abend desselben Tages kam es auf der B463 zu einem schweren Zusammenstoß, bei dem zwei Menschen verletzt wurden und ein Sachschaden von 10.500 Euro entstand. Die Straße musste vorübergehend gesperrt werden, während Rettungskräfte am Unfallort im Einsatz waren.

Diese Vorfälle reiht sich in eine Serie alkoholisierter Verkehrsunfälle des vergangenen Jahres ein. Im Januar 2026 hatte ein Fahrer in Albstadt mit 2,0 Promille sein Fahrzeug überschlagen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer alkoholisierter Fahrer verunglückte im November 2025 in Rottenburg, wobei die genauen Verletzungen unklar blieben. Die offiziellen Statistiken für das gesamte Jahr sind noch unvollständig.

Polizei und Feuerwehr ermitteln weiterhin zu den Ursachen der Vorfälle. Der Erpressungsversuch wird aktiv untersucht, während die Verkehrsbehörden zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr mahnen. Die Sachschäden durch Brände und Unfälle belaufen sich in den betroffenen Gebieten auf insgesamt über 20.000 Euro.