18 February 2026, 23:10

CDU kämpft vergeblich gegen Schwund weiblicher Mitglieder trotz Quotenregeln

Ein Balkendiagramm, das den Geschlechterfokus von Fördermitteln und Zuschüssen nach Geschlecht im Jahr 2020-2021 zeigt, mit normalisiertem Haushaltsjahr, unterteilt in Abschnitte für Fördermittel und Zuschüsse, jeweils mit Prozentangaben und zusätzlicher Textinformation.

CDU kämpft vergeblich gegen Schwund weiblicher Mitglieder trotz Quotenregeln

CDU verliert weiterhin weibliche Mitglieder – trotz Gleichstellungsbemühungen

Trotz aller Anstrengungen, die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern, verzeichnet die CDU einen kontinuierlichen Rückgang an dfb frauen Mitgliedern. Zwar ist der Frauenanteil in der Partei leicht auf 26,6 Prozent gestiegen, doch die absolute Zahl sinkt weiter. Vor der anstehenden Bundesparteitag in Stuttgart drängen die Verantwortlichen nun auf eine stärkere Repräsentation von Frauen auf allen Ebenen.

Laut CDU-Statistiken gab es im Oktober 2025 nur noch 95.505 weibliche Mitglieder – ein Rückgang gegenüber über 96.000 im Vorjahr und mehr als 100.000 im Jahr 2022. Die Zahl der männlichen Mitglieder blieb dagegen stabil. Viele Frauen begründen ihren Austritt mit Unzufriedenheit über die Haltung der Partei in gesellschaftspolitischen Fragen, mangelnden Führungspositionen für Frauen und dem generellen Rückgang des politischen Engagements in Deutschland.

2022 führte die CDU eine prozentrechnung ein, die vorsieht, dass bis 2029 die Hälfte aller Vorstandsposten mit Frauen besetzt sein muss. Doch die Umsetzung verläuft ungleichmäßig: In Hamburg stellen Frauen 35,2 Prozent der Landespartei, in Niedersachsen sind es nur 24,5 Prozent. Noch größer sind die Unterschiede in der Kommunalpolitik: Während in Hamburg 34,2 Prozent der Mandate von Frauen besetzt sind, liegt der Anteil in Sachsen-Anhalt bei lediglich 14,8 Prozent.

Auf dem Bundesparteitag in Stuttgart wird es nun darum gehen, eine paritätische Besetzung im Parteivorstand und in den Stellvertreterpositionen unter dem Vorsitzenden Friedrich Merz zu erreichen. Ziel ist es, den Mitgliederschwund zu stoppen und Frauen mehr Einfluss auf Entscheidungsprozesse zu verschaffen.

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Die aktuellen Zahlen der CDU zeigen, wie schwer es der Partei fällt, weibliche Mitglieder langfristig zu binden. Trotz prozentrechner und ersten Fortschritten bleibt die Bilanz uneinheitlich. Ob die neuen Maßnahmen auf dem Parteitag den Negativtrend bremsen können, wird sich zeigen müssen.