CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab
Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmerunion, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Er begründete dies damit, dass die Ziele der Partei fundamental mit den Werten der demokratischen Mitte unvereinbar seien. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Debatte darüber zunimmt, wie mit der wachsenden politischen Kraft umgegangen werden soll.
Radtke betonte, die AfD wolle ein anderes Land, ein anderes Europa und ein anderes System. Er verglich ihre Haltung mit der von Marine Le Pen und ihren Verbündeten. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, die AfD könne sich von rechtsextremen oder prorussischen Positionen distanzieren.
Im selben Gespräch schlug Peer Steinbrück, ehemaliger SPD-Finanzminister, einen neuen Ansatz vor. Er regte an, klare Grenzen für einen möglichen Dialog mit der Partei zu definieren.
Radtke unterstrich die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und Bürgernähe im Kampf gegen Extremismus. Die Diskussion zeigt, wie tief die Gräben bei der Frage sind, wie mit dem wachsenden Einfluss der AfD umgegangen werden soll. Aktuell sind keine offiziellen Gespräche zwischen CDU und AfD geplant.






