04 May 2026, 10:08

Bremen baut riesigen Batteriespeicher auf ehemaligem Kohlekraftwerksgelände

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Panelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Eisenbahnstrecke.

Bremen baut riesigen Batteriespeicher auf ehemaligem Kohlekraftwerksgelände

Großes Batteriespeicher-Projekt entsteht im Bremer Industriehafen

Im Bremer Industriehafen soll ein großes Batteriespeicherkraftwerk gebaut werden. Das Vorhaben wird von swb Erzeugung und be.storaged geleitet und entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Kraftwerks. Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen – nach dem Abriss der alten Kohleblöcke – und bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.

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Die neue Anlage soll die Netzflexibilität stärken, insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien. Nach der Inbetriebnahme wird sie eine installierte Leistung von rund 85 Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von über 170 Megawattstunden (MWh) bieten. Das Projekt nutzt bestehende Infrastruktur des stillgelegten Kohlekraftwerks weiter, darunter elektrische Systeme, Brandschutz- und Wasserrückhalteanlagen.

Ab 2027 beginnen die Installation der Batteriecontainer, Transformatoren und Schaltanlagen. Die starke Netzanbindung des Standorts, unterstützt durch flexible Anschlussvereinbarungen (FCAs), ermöglicht eine effiziente Integration des Speichersystems. Zudem wird die Anlage direkt an die zentrale Leitwarte des Kraftwerks angebunden, um Monitoring und Betrieb zu gewährleisten.

Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Die Projektverantwortlichen betonen die Bedeutung der Anlage für die Netzstabilität, insbesondere angesichts des Ausbaus von Wind- und Solarenergie.

Der Batteriespeicher soll Anfang 2028 voll betriebsbereit sein. Mit 85 MW Leistung und 170 MWh Speicherkapazität wird er dazu beitragen, Angebot und Nachfrage im regionalen Stromnetz auszugleichen. Das Projekt ist ein weiterer Schritt zur Umnutzung ehemaliger Kohleinfrastruktur für moderne Energiebedürfnisse.

Quelle