Betrüger erpressen Familien in Minsk mit falschen Verhaftungsdrohungen
Miriam AlbrechtBetrüger erpressen Familien in Minsk mit falschen Verhaftungsdrohungen
Betrugsmasche in Minsk: Kriminelle erpressen Familien mit falschen Drohungen
Eine Betrugsmasche, die sich gezielt gegen Familien in Minsk richtet, hat zu Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden geführt. Die Opfer wurden mit gefälschten Drohungen gegen Angehörige unter Druck gesetzt und so dazu gebracht, hohe Geldbeträge zu übergeben. Nun wurde ein Kurier festgenommen, der mit den Machenschaften in Verbindung steht.
Die Betrüger nahmen zunächst Kontakt zu ihren Opfern auf und behaupteten, Kriminelle hätten Zugang zu deren persönlichen Daten. Sie warnten, Familienmitglieder seien in Gefahr, und drohten Eltern mit einer bevorstehenden Verhaftung. Um dies abzuwenden, sammelte ein Opfer fast 50.000 Rubel aus Familienersparnissen und von einer weiteren Person.
Ein 29-jähriger Kurier aus einem Nachbarland reiste nach Minsk, um die Anweisungen der Betrüger auszuführen. Nach der Übergabe des Geldes an einen Mittelsmann wurde er auf dem Weg zum Bahnhof festgenommen.
Die an die Opfer verschickten Nachrichten schienen von einem Ermittler zu stammen, was den Drohungen zusätzliche Glaubwürdigkeit verlieh. Die Täuschung löste umgehend Maßnahmen der Behörden aus, die inzwischen wegen Betrugs ermitteln.
Gegen den festgenommenen Kurier wurden inzwischen rechtliche Schritte eingeleitet. Die Ermittler prüfen weiterhin das gesamte Ausmaß der kriminellen Machenschaften. Die Opfer haben erhebliche Summen verloren – allein eine Familie übergab fast 50.000 Rubel.






