09 June 2026, 04:30

Betrüger ergaunert 96.300 Rupien mit gefälschten Schülerdaten in Indien

Betrüger ergaunert 96.300 Rupien mit gefälschten Schülerdaten in Navi Mumbai

Betrüger ergaunert 96.300 Rupien mit gefälschten Schülerdaten in Indien

In Nerul, einem Vorort von Navi Mumbai, ist ein Betrugsfall im Rahmen des Pre-Matric-Stipendienprogramms der indischen Zentralregierung ans Licht gekommen. Eine unbekannte Person hatte mithilfe gefälschter Schüleridentitäten 96.300 Rupien (etwa 1.100 Euro) an staatlichen Fördergeldern veruntreut. Die Tat flog bei einer Routinekontrolle in mehreren Schulen des Distrikts Thane auf. Der Betrug begann mit dem Missbrauch des UDISE-Codes der Ryan International School. Ein Täter nutzte die Zugangsdaten der Einrichtung, um ein gefälschtes Institutionenkonto im Stipendiensystem zu erstellen. Über dieses Konto reichte er anschließend Antragsformulare für neun nicht existierende Schüler ein, die angeblich Anspruch auf die Fördergelder hatten.

Die ergaunerten 96.300 Rupien wurden auf Konten überwiesen, die auf erfundene Namen registriert waren. Die Unregelmäßigkeiten fielen erst bei einer physischen Überprüfung von fünf Schulen im Distrikt Thane auf. Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen ein, woraufhin die Polizei in Nerul ein Strafverfahren gegen den Hauptbeschuldigten Sameerkumar einleitete.

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Ihm werden Betrug (§ 420 des indischen Strafgesetzbuchs), Urkundenfälschung (§§ 465, 468, 471) sowie Verstöße gegen § 66(D) des Information Technology Act von 2000 vorgeworfen. Parallel dazu hat auch das Bildungsministerium eigene Untersuchungen eingeleitet, um das Ausmaß des Missbrauchs im Stipendiensystem zu klären. Der Fall zeigt, wie anfällig digitale Fördersysteme für Manipulationen sein können, wenn Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Sameerkumar muss sich nun vor Gericht für die Veruntreuung öffentlicher Gelder und die Erstellung gefälschter Schüleridentitäten verantworten. Ob weitere Personen in den Betrug verwickelt sind, wird sich im Laufe der Ermittlungen herausstellen.

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