Betrüger aus Astana lockte 111 Opfer mit falschen Stipendien-Versprechen
Miriam AlbrechtBetrüger aus Astana lockte 111 Opfer mit falschen Stipendien-Versprechen
Ein Einwohner von Astana ist wegen Betrugs an 111 Opfern in Höhe von fast 70 Millionen Tenge verurteilt worden. Der Angeklagte hatte den Geschädigten garantierten Zugang zu Bildungsstipendien und Hochschulprogrammen versprochen, hatte jedoch nie vor, diese Zusagen einzulösen.
Das Gericht sprach den Angeklagten der Täuschung schuldig. Er hatte den Opfern die Aufnahme in Master- und Promotionsstudiengänge sowie den Erhalt von Bildungsstipendien zugesichert – Versprechen, die sich als falsch herausstellten. Die eingezogenen Gelder wurden nie zurückerstattet.
Die meisten Betroffenen haben ihre Verluste bis heute nicht zurückerhalten. Das Verfahren endete mit einer vierjährigen Haftstrafe für den Angeklagten. Das Urteil wurde am 12. Mai 2026 rechtskräftig.
Die Strafe ist nun in vollem Umfang vollstreckbar. Der Verurteilte muss vier Jahre Haft wegen des Betrugs verbüßen. Die meisten Opfer bleiben weiterhin ohne Entschädigung für ihre finanziellen Verluste.






