17 April 2026, 06:11

Berlin protestiert gegen sexualisierte digitale Gewalt nach Deepfake-Angriffen auf Collien Fernandes

Ein Plakat mit einer Person in Uniform in der Mitte, umgeben von Logos und fetter schwarzer Schrift, die lautet "Sexual Assault Hurts One", die Stärke und Resilienz vermittelt.

Berlin protestiert gegen sexualisierte digitale Gewalt nach Deepfake-Angriffen auf Collien Fernandes

In Berlin hat unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt stattgefunden. Die Kundgebung folgt auf Berichte über den Missbrauch von Deepfake-Technologie, der die Schauspielerin Collien Fernandes zum Opfer fiel. Gleichzeitig analysiert die Journalistin Franziska Martin aus Hamburg weiterhin die weitreichenden Auswirkungen von KI auf Arbeit und Gesellschaft.

Collien Fernandes wurde über Jahre hinweg Opfer sexualisierter digitaler Gewalt, nachdem explizite Deepfakes von ihr erstellt und verbreitet wurden. Die Angriffe gingen über gefälschte Inhalte hinaus: Unbekannte kontaktierten ihr berufliches Umfeld, indem sie sich als sie ausgaben.

In Berlin versammelten sich Demonstrant:innen, um solche Verstöße zu verurteilen und Betroffenen ihre Unterstützung zu zeigen. Die Proteste spiegeln wachsende Sorgen über den Missbrauch KI-generierter Inhalte wider.

Franziska Martin, Redakteurin mit Schwerpunkt auf Arbeits- und Berufsthemen, berichtet regelmäßig über den Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt. Die in Hamburg ansässige Journalistin arbeitete zuvor als Technologie-Redakteurin beim Manager Magazin und beleuchtete dort intensiv die KI-Branche. Aktuell widmet sie sich vor allem den sozialen und gesellschaftlichen Folgen des technologischen Wandels für Arbeitsumfelder.

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Der Berliner Protest unterstreicht die realen Schäden, die digitale Manipulation anrichten kann. Der Fall Collien Fernandes zeigt, wie Deepfakes Leben und Karrieren zerstören können. Franziska Martins Berichterstattung hingegen wirft ein Licht auf die sich wandelnde Beziehung zwischen KI und der Arbeitswelt.

Quelle