Bergische Städte planen gemeinsam bessere Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität
Miriam AlbrechtBergische Städte planen gemeinsam bessere Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität
Vertreter aus Kommunen der gesamten Bergischen Region sind zusammengekommen, um Wege zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Einwohner zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen selbstbestimmtes Wohnen, bessere Unterstützungsnetzwerke und Barrierefreiheit für Senioren. Delegierte aus fünf Städten tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und vereinbarten, auch künftig gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
An der jüngsten Sitzung der Bergischen Runde nahmen Vertreter aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen teil. Jede Delegation benannte dabei typische Herausforderungen, mit denen ältere Menschen in ihrer Kommune konfrontiert sind. Ein zentrales Thema war die Frage, wie Seniorenbeiräte als Brücke zwischen Bürgern und lokalen Entscheidungsträgern fungieren können.
Radevormwald stellte ein laufendes Vorhaben vor, bei dem rund 3.000 ältere Erwachsene befragt werden. Die Ergebnisse sollen in die regionale Alterspolitik einfließen. Die Teilnehmer betonten zudem, wie wichtig Gesundheitsvorsorge, Sicherheit und Unterstützungsangebote sind, um Vereinsamung vorzubeugen.
Die Gruppe bestätigte, dass der nächste Bergische Seniorentag im April 2028 in Wuppertal stattfinden wird. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Prävention" und widmet sich Themen wie Gesundheitschecks, Wohnraumsicherheit und Nachbarschaftshilfe. Ein weiteres Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant.
Die Gespräche mündeten in das Bekenntnis zu einer fortgesetzten Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik. Die Kommunen wollen künftig Ideen und Lösungsansätze austauschen, um den Bedürfnissen älterer Einwohner gerecht zu werden. Der nächste Seniorentag 2028 wird diese Bemühungen aufgreifen – mit Fokus auf Vorsorge und Unterstützung.






