Bayerischer Bauer schafft demokratisches Maislabyrinth mit GPS-Präzision

Admin User
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Ein Landschaftsbild mit Häusern, einer Plattform, Bahnschienen, Bäumen, einem Zaun und Gras in der Mitte, mit Pflanzen, Gras und Land auf der rechten Seite.

Bayerischer Bauer schafft demokratisches Maislabyrinth mit GPS-Präzision

Ein bayerischer Landwirt hat aus seinem Maisfeld ein riesiges Labyrinth mit politischer Botschaft gemacht. Joachim Arnegger pflanzte die zwei Hektar große Attraktion in Adlkofen so an, dass aus der Luft der Schriftzug "Demokratie bewahren" zu lesen ist. Mit dem Projekt will er zudem nach dem Ende der Spargelsaison mehr Besucher in seinen Hofladen locken.

Gemeinsam mit dem Agrarunternehmen John Deere entwarf Arnegger das Labyrinth mit Zentimetergenauigkeit. Mithilfe von GPS- und RTK-Technologie wurde jedes Korn präzise gesetzt, um das filigrane Muster zu formen. Für den Landwirt ist es das erste Maislabyrinth – rund 5.000 Euro investierte er in Planung, Aussaat und Werbung.

Seit zwei Wochen ist das Labyrinth täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Inneren können Besucher Wegmarken aus Ravensburg entdecken, die in die Pfade integriert sind. Arnegger hofft, dass die Attraktion den Besucherstrom in seinem Laden steigert, der Getränke, Eiscreme und frische Erzeugnisse anbietet. Mit dem Ende der Spargelzeit bietet das Labyrinth eine neue Möglichkeit, Menschen anzuziehen. Für den Landwirt ist es zugleich ein unterhaltsames Experiment und ein Statement für die Demokratie.

Das Maislabyrinth bleibt vorerst geöffnet und lädt Besucher ein, seine Windungen zu erkunden. Arneggers Investition in Präzisionslandwirtschaft und kreatives Marketing könnte Schule machen für andere regionale Erzeuger. Das Projekt zeigt zudem, wie Landwirtschaft Tradition mit moderner Technik und gesellschaftlichem Engagement verbinden kann.