BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und stellt Produktion ein
BASF schließt Verkauf wichtiger Hydrosulfit-Sparten an Silox ab
Der Chemiekonzern BASF hat den Verkauf zentraler Hydrosulfit-Aktivitäten an Silox, einen Spezialisten für Reduktions- und Bleichchemikalien, finalisiert. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Pläne von BASF, die gesamte Hydrosulfit-Produktion am Standort Ludwigshafen bis 2026 einzustellen. Silox, ein Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, wird durch die Übernahme seine globale Präsenz in diesem Bereich weiter ausbauen.
Die Vereinbarung umfasst die Übertragung von geistigem Eigentum, Produktionsanlagen und technischem Know-how von BASF an Silox. Zudem sind ausgewählte Betriebsstätten, spezielle Behälter sowie zugehörige Marken Teil der Transaktion. Die Entscheidung von BASF ist das Ergebnis einer strategischen Überprüfung des Portfolios und führt zur Schließung der Hydrosulfit-Produktion in Ludwigshafen.
Silox, das Werke in Belgien, Indien und Kanada betreibt, ist bereits Marktführer bei Produkten auf Basis von Natriumhydrosulfit. Diese Chemikalien sind unter anderem für die Textilfärbung und die Papierbleiche von zentraler Bedeutung. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer von Silox, bestätigte, dass der Deal das Engagement des Unternehmens für diese Branchen weiter stärkt.
Trotz des Ausstiegs aus der Hydrosulfit-Herstellung wird BASF die Produktion anderer anorganischer Chemikalien in Ludwigshafen fortsetzen. Produkte wie Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze bleiben weiterhin Teil des Kerngeschäfts.
Die Übernahme festigt Silox' Position als einer der weltweit führenden Anbieter von Hydrosulfiten. BASF konzentriert sich unterdessen auf seine verbleibenden Chemiesparten in Ludwigshafen. Der Übergangsprozess soll bis 2026 abgeschlossen sein – dann wird BASF keine Hydrosulfite mehr herstellen.






