14 April 2026, 20:34

Barbesitzerin Jessica Moretti bricht vor Befragung in Sion zusammen

Schwarzes und weißes Gerichtssaaldessin, das eine Gruppe zeigt, die im Raum sitzt, eine stehende Person in der Mitte mit einem Buch und einen Zug im Hintergrund, mit der Beschriftung 'Der Brighton-Bahnunglücksprozess - Notizen im Gericht während des Prozesses gegen Percy Leffroy Mapleton' unten.

Barbesitzerin Jessica Moretti bricht vor Befragung in Sion zusammen

Jessica Moretti, Inhaberin der Bar Le Constellation, musste sich am Donnerstag in Sion weiteren Befragungen stellen. Die Vernehmung folgte auf eine angespannte Konfrontation mit Angehörigen der Opfer eines früheren Vorfalls in ihrem Lokal. Aufnahmen des französischen Senders TF1 zeigten, wie Moretti vor Beginn der Befragung zusammenbrach.

Vor ihrer Aussage wurde Moretti von Familienmitgliedern der Opfer angesprochen. Die Begegnung eskalierte körperlich und überraschte ihr Anwaltsteam. Ihre Verteidiger kritisierten im Nachhinein das Fehlen von Polizeikräften während des Zwischenfalls.

Während der Befragung räumte Moretti ein, dass in der Bar nie Evakuierungsübungen durchgeführt worden seien. Allerdings bestand sie darauf, dass an dem Abend des Vorfalls zwei und nicht nur ein Türsteher im Einsatz gewesen seien. Zudem erkannte sie die Wut der Opferangehörigen an und versprach, deren Anliegen zu berücksichtigen.

Moretti erklärte, ihr unmittelbares Ziel während des Vorfalls sei es gewesen, Alarm zu schlagen, Gäste in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu verständigen. Trotz des Drucks betonte sie, dass diese Maßnahmen damals absolute Priorität gehabt hätten.

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Ihre Anwälte wiesen weiterhin auf die ihrer Meinung nach unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen während der Konfrontation hin. Sie argumentierten, die Situation hätte mit angemessener Polizeibegleitung besser bewältigt werden können.

Die Befragung in Sion hat Morettis Umgang mit dem Vorfall erneut in den Fokus gerückt. Die Familien der Opfer bleiben frustriert, während ihr Verteidigungsteam für strengere Sicherheitsprotokolle in künftigen Verfahren plädiert. Der Fall entwickelt sich weiter, während die Behörden ihre Aussagen und die Umstände der Konfrontation prüfen.

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