Baden-Württemberg revolutioniert Verwaltung mit neuer E-Government-Strategie bis 2026
Ida SchmitzBaden-Württemberg revolutioniert Verwaltung mit neuer E-Government-Strategie bis 2026
Baden-Württemberg beschleunigt digitale Verwaltungsdienstleistungen in der gesamten Region
Mit einem bedeutenden Schritt treibt Baden-Württemberg die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voran. Am 16. März 2026 unterzeichneten das Land und die Kommunen eine neue E-Government-Vereinbarung. Ziel des Abkommens ist es, durchgängige, digitale Lösungen für alle Verwaltungsebenen – von den Rathäusern bis zu den Landesbehörden – einzuführen.
Im Mittelpunkt steht die Ablösung der bisher zersplitterten Digitalangebote durch einheitliche Dienstleistungen. Priorität hat dabei die Schaffung standardisierter technischer Schnittstellen und Datenformate, um einen reibungslosen Austausch zwischen den IT-Systemen aller Verwaltungsebenen zu ermöglichen.
Ein klares Modell für die Einführung neuer Online-Dienste wurde festgelegt. Zwar wurde die genaue Zahl der aktualisierten Angebote auf service-bw.de nicht genannt, doch seit der E-Government-Vereinbarung von 2021 wurden bereits über 600 Dienstleistungen neu eingeführt oder überarbeitet.
Zur Umsetzung der Pläne stellt die Landesregierung zusätzliche 10 Millionen Euro bereit. Die Mittel sollen dazu dienen, alle 1.101 Rathäuser und 35 Landratsämter an die digitale Infrastruktur anzubinden. Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss, in dem Land und Kommunen paritätisch vertreten sind, wird den Prozess steuern.
Die neue Vereinbarung markiert einen entscheidenden Schritt hin zur vollständigen digitalen Vernetzung in Baden-Württemberg. Mit den zusätzlichen 10 Millionen Euro will das Land sicherstellen, dass alle Kommunen Zugang zu modernen und effizienten Online-Diensten erhalten. Der gemeinsame Ausschuss wird die Umsetzung begleiten, um die Ziele für 2026 zu erreichen.






