10 February 2026, 20:45

Baden-Württemberg erhöht Fördergelder für lebendige Innenstädte und nachhaltige Stadtentwicklung

Eine Luftaufnahme einer Stadt mit einem zentralen Park umgeben von Grünflächen, Gebäuden, Straßen, Fahrzeugen und Wasser.

Baden-Württemberg erhöht Fördergelder für lebendige Innenstädte und nachhaltige Stadtentwicklung

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat die finanzielle Förderung für städtische Sanierungsprojekte ausgeweitet. Staatssekretärin Andrea Lindlohr kündigte verbesserte Förderbedingungen im Rahmen des Programms "Mehr Raum durch Innenentwicklung" an. Kommunen können nun höhere Zuschüsse beantragen, um Innenstadtbereiche effektiver zu revitalisieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seit dem Start im Jahr 2009 hat das Programm rund 500 Projekte mit etwa 14,8 Millionen Euro unterstützt. Bisher haben über 300 Gemeinden in Baden-Württemberg daran teilgenommen. Im Mittelpunkt stehen nicht-investive Maßnahmen, die eine aktive und nachhaltige Stadtentwicklung fördern.

Der Förderanteil des Landes steigt nun von 50 auf 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Damit soll die effizientere Nutzung innerstädtischer Flächen und Gebäude angeregt werden. Besonders gefördert werden multifunktionale Räume, Begrünungsmaßnahmen und Entsiegelungsprojekte in der neuen Förderperiode.

Zudem wurde die maximale Fördersumme für kommunale Flächenmanager von 120.000 auf 144.000 Euro erhöht. Zu den Zielen des Programms zählen die Belebung von Stadtzentren, die Verbesserung des Stadtklimas und die Stärkung der lokalen Wirtschaft. Anträge auf die aktualisierte Förderung können ab sofort gestellt werden.

Die Änderungen bedeuten eine stärkere finanzielle Unterstützung für Städte und Gemeinden, die sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung engagieren. Mit höheren Zuschüssen und klareren Schwerpunkten erhofft sich das Programm mehr Projekte, die öffentliche Räume aufwerten und wirtschaftliche Chancen schaffen. Kommunen können ab sofort Förderanträge nach den neuen Richtlinien einreichen.