04 February 2026, 22:20

Baden-Baden investiert 270 Millionen Euro in Wohnraum und Stadtentwicklung

Eine Straße in der Innenstadt von Portland mit hohen Gebäuden auf beiden Seiten, Straßenlaternen, Verkehrsschildern, Autos, Bürokästen, Füßgänglern auf dem Gehweg, Bäumen und einem bewölktem Himmel im Hintergrund.

Baden-Baden investiert 270 Millionen Euro in Wohnraum und Stadtentwicklung

Baden-Baden hat eine große Investition in die städtische Erneuerung angekündigt und stellt über 270 Millionen Euro für die Belebung von Städten und Gemeinden bereit. Die Mittel fließen in 319 Projekte in 283 Kommunen, mit Schwerpunkt auf Wohnraum, Klimaanpassung und der Nachnutzung brachliegender Gewerbeflächen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz verteilt insgesamt 270,63 Millionen Euro zur Förderung der Stadtentwicklung. Rund 104 Millionen Euro stammen dabei aus Bundesmitteln, der Rest wird vom Land und den Kommunen aufgebracht.

Das Programm konzentriert sich auf drei zentrale Handlungsfelder: die Belebung von Innenstädten, die Umnutzung von Gewerbebrachflächen sowie den Aufbau klimaresilienter Infrastruktur. Unter den geförderten Vorhaben sind 57 komplett neue Initiativen, während 262 bestehende Sanierungsprojekte zusätzliche Mittel erhalten.

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Die Investitionen sollen in den kommenden Jahren etwa 22.800 neue Wohnungen entstehen lassen. Davon werden rund 4.500 in neu ausgewiesenen Sanierungsgebieten gebaut. Weitere 9.700 Immobilien werden umfassend modernisiert, darunter 2.400 in den jüngst festgelegten Förderzonen.

In dieser Förderrunde profitieren 283 Gemeinden von den Mitteln, während über 800 Kommunen in der Region diesmal leer ausgehen. Eine detaillierte Übersicht, welche Gebiete keine Unterstützung erhalten und aus welchen Gründen, wurde nicht veröffentlicht.

Die Gelder kommen direkt dem Wohnungsbau und der städtischen Aufwertung in Baden-Württemberg zugute. Bis 2026 sollen die Projekte tausende neue und sanierte Wohnungen schaffen sowie die lokale Infrastruktur verbessern. Das Programm setzt weiterhin auf langfristige Nachhaltigkeit – neben dem dringenden Entwicklungsbedarf.