Bad Krozingen bekämpft Jugendkriminalität mit Großrazzia und Präventionsprogrammen
Lotta BrandtBad Krozingen bekämpft Jugendkriminalität mit Großrazzia und Präventionsprogrammen
Bad Krozingen verzeichnet seit Mitte 2025 starken Anstieg von Raubüberfällen und Jugendkriminalität
Seit Mitte 2025 hat Bad Krozingen einen deutlichen Anstieg von Raubdelikten und Straftaten im Zusammenhang mit Jugendgruppen erlebt. Die Behörden reagierten mit einer groß angelegten Razzia: Über 60 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, und mehr als 500 junge Menschen wurden kontrolliert. Nach monatelangen gezielten Polizeimaßnahmen meldet die Stadt nun eine spürbare Verbesserung der Sicherheitslage.
Die Probleme begannen im Mai 2025, als Vorfälle mit Jugendbanden zunahmen. Bis Dezember hatten die Überfälle durch diese Gruppen stark zugenommen und in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst. Die Polizei schritt ein und führte an über 40 Einsatztagen gezielte Kontrollen und Befragungen von Jugendlichen durch.
Ende Januar 2026 wurde eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, um das Problem zu bekämpfen. Die Beamten identifizierten alle bekannten Tatverdächtigen, gegen die nun Strafverfahren laufen. Zudem wurden Platzverweise erteilt, um sie von Brennpunkten fernzuhalten.
Bürgermeister Volker Kieber lobte die Behörden für ihr entschlossenes Vorgehen. Seitdem gab es keine neuen Meldungen über Straftaten durch diese Banden. Nun planen die Verantwortlichen verstärkte Präventionsprogramme, um Kinder und Jugendliche über die Gefahren kriminellen Verhaltens aufzuklären.
Die Razzia hat zu einem spürbaren Rückgang der Jugendkriminalität in Bad Krozingen geführt. Während die Strafverfahren laufen und die Platzverweise greifen, konzentriert sich die Stadt auf Vorbeugung. Weitere Maßnahmen sollen langfristig verhindern, dass junge Menschen in die Kriminalität abrutschen.






