Autowerkstatt im Rems-Murr-Kreis wegen Steuerhinterziehung in der Fahndung
Paul MüllerAutowerkstatt im Rems-Murr-Kreis wegen Steuerhinterziehung in der Fahndung
Autowerkstatt im Rems-Murr-Kreis steht wegen Steuerhinterziehung unter Fahndung
Eine Tuning-Werkstatt im Rems-Murr-Kreis sieht sich mit einem strafrechtlichen Steuerverfahren konfrontiert, nachdem Behörden undeclarierte Importe aufgedeckt hatten. Beamte der Zollämter Heilbronn und Winnenden stießen bei einer Kontrolle auf zwei Luxusfahrzeuge ohne die erforderlichen Papiere. Der Fall wirft nun den Verdacht auf Steuerhinterziehung mit Waren aus Drittländern auf.
Die Ermittlungen nahmen ihren Anfang, als die Werkstatt ein defektes Fahrzeug aus der Schweiz zur Einfuhr anmeldete, es den Behörden jedoch nicht vorführte. Bei einer anschließenden unangekündigten Überprüfung entdeckten Zollbeamte zwei hochwertige Autos – eines aus dem Vereinigten Königreich, ein weiteres aus der Schweiz –, denen die notwendigen Zolldokumente fehlten.
Beide Fahrzeuge wurden nachträglich verzollt, woraus sich eine Gesamtforderung von rund 16.500 Euro ergab. Seit Oktober 2025 gab es keine weiteren Meldungen über nicht angemeldete Fahrzeuge in dem Betrieb. Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren gegen den Werkstattbetreiber wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.
Der Fall unterstreicht die Risiken undeclarierter Importe, die von den Zollbehörden mit strengen Sanktionen geahndet werden. Die Werkstatt muss nun mit finanziellen und rechtlichen Konsequenzen rechnen, darunter die Nachzahlung von 16.500 Euro an Zollgebühren. Seit der Kontrolle wurden am Standort keine weiteren Verstöße festgestellt.






