Asbest-Vorfall verzögert Sanierung der Braunschweiger Stadthalle – Eröffnung 2028 bleibt gesichert
Lotta BrandtAsbest-Vorfall verzögert Sanierung der Braunschweiger Stadthalle – Eröffnung 2028 bleibt gesichert
Sanierungsarbeiten in Braunschweigs Stadthalle durch Asbest-Vorfall verzögert – Eröffnung 2028 bleibt aber im Plan
Ende Januar erlitt die Sanierung der Braunschweiger Stadthalle einen Rückschlag, als es im großen Saal zu einem Asbest-Vorfall kam. Trotz der Störung bestätigen Verantwortliche, dass das Projekt weiterhin wie vorgesehen bis zur geplanten Eröffnung 2028 fertiggestellt werden soll. Die Lage wurde zügig unter Kontrolle gebracht, zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Auslöser des Vorfalls war eine asbesthaltige Randleiste von etwa 15 Quadratmetern, die sich während der Bauarbeiten löste und zerbrach. Spezialisierte Schadstoffexperten rückten umgehend an, sperrten den betroffenen Bereich ab und verhinderten so eine weitere Ausbreitung der Fasern. Die meisten kontaminierten Zonen wurden inzwischen vollständig von Asbest befreit.
Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde informiert, und zusätzliche Fachfirmen für Gefahrstoffe wurden hinzugezogen. Natascha Wessling, Geschäftsführerin der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, lobte im Nachhinein die professionelle Bewältigung der Situation. Die Kosten für die Sanierung werden von der kombinierten Bauversicherung des Projekts übernommen.
Trotz des Zwischenfalls laufen die Gesamtarbeiten wie geplant weiter. Die Behörden betonten, dass der Termin für die Eröffnung 2028 weiterhin realistisch sei.
Der Asbest-Vorfall führte zwar zu einer vorübergehenden Verzögerung, stellte jedoch keine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar. Da der kontaminierte Bereich mittlerweile weitgehend bereinigt ist und die Versicherung die anfallenden Kosten übernimmt, bleibt die Sanierung der Stadthalle im Zeitplan. Die Arbeiten sollen ohne weitere größere Unterbrechungen fortgesetzt werden.






