09 June 2026, 12:09

Andreas Rettig: Vom Drittligaspieler zum DFB-Strategen für die WM 2026

"Ich mache das mit voller Überzeugung"

Andreas Rettig: Vom Drittligaspieler zum DFB-Strategen für die WM 2026

Andreas Rettig, heute 63 Jahre alt, hat jahrzehntelang den deutschen Fußball sowohl auf als auch neben dem Platz geprägt. Seine Laufbahn begann als Profispieler, bevor er in Führungspositionen bei einigen der größten Vereine und Verbände des Landes wechselte. Heute ist er Sport-Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) – ein Amt, das er seit 2023 innehat.

Rettigs Karriere startete in Fußballstiefeln: Er spielte bis in die dritte Liga, bevor er nach seinem Rücktritt eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bayer absolvierte und später in anderer Funktion zum Fußball zurückkehrte.

1998 übernahm er die Geschäftsführung beim SC Freiburg. Seine Führungsqualitäten brachten ihn schnell weiter – er stieg in die Vorstände des 1. FC Köln, des FC Augsburg und des FC St. Pauli auf. Später übernahm er auch verantwortungsvolle Positionen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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Mit der bevorstehenden Weltmeisterschaft hat Rettig einen Großteil der Vorbereitungen koordiniert. Er vergleicht den Prozess mit der Vorbereitungsphase eines Vereins und betont, dass akribische Planung abseits des Platzes genauso entscheidend ist wie die Leistung während der Spiele. Seinem Urteil nach ist der Großteil der organisatorischen Arbeit nun abgeschlossen.

Sein Ansatz bleibt dabei stets derselbe: Erfolg hängt davon ab, die richtigen Rahmenbedingungen im Hintergrund zu schaffen. Ob im Vereinsmanagement oder in der Verwaltung des Nationalteams – Rettigs Fokus liegt auf Struktur und Unterstützungssystemen.

Sein Einfluss erstreckt sich über den gesamten deutschen Fußball, von seinen aktiven Tagen in unteren Ligen bis hin zu strategischen Entscheidungen auf höchster Ebene. Mit der nahenden WM sorgt seine Erfahrung in Vereins- und Verbandsfunktionen dafür, dass die DFB-Vorbereitungen auf jahrzehntelangem Praxiswissen aufbauen. Die logistischen Weichen für das Turnier mögen gestellt sein, doch seine Arbeit prägt weiterhin das Umfeld, auf das sich die Spieler verlassen werden.

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