Ali Zafars durchsichtiger Kurta löst Shitstorm nach Eid-Feier aus
Pakistanischer Schauspieler und Sänger Ali Zafar gerät nach Eid-Outfit in die Kritik
Der pakistanische Schauspieler und Sänger Ali Zafar steht nach einem umstrittenen Eid-Gewand im Zentrum einer Online-Debatte. Seine sarkastische Entschuldigung für das Tragen eines durchsichtigen Kurta ohne Unterhemd fiel in eine Zeit erhöhter Spannungen zwischen Indien und Pakistan nach dem Terroranschlag von Pahalgam.
Der Streit begann, als Zafar Fotos von seinen Eid-Feierlichkeiten veröffentlichte – in einem traditionellen Kurta, das viele als unangemessen empfanden. Nutzer in sozialen Medien griffen ihn daraufhin an, woraufhin er scharf reagierte. In einem Beitrag bezeichnete er die Kritik als "eine der wichtigsten nationalen und globalen Fragen" der letzten Zeit.
Später veröffentlichte Zafar eine sarkastische Entschuldigung und versprach, den "Fehler" nicht zu wiederholen, auf ein Unterhemd zu verzichten. Doch seine Äußerungen heizten die Online-Diskussion weiter an – Kritiker warfen ihm vor, es mit der Reue nicht ernst zu meinen.
Der Vorfall fällt in eine Phase verschärfter Restriktionen für pakistanische Prominente in Indien. Zafars offizieller Instagram-Account ist dort inzwischen nicht mehr zugänglich – Teil einer breiteren Einschränkungspolitik angesichts der politischen Spannungen. Der Schritt folgt auf den Anschlag von Pahalgam, der die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter belastet.
Zafar gab sein Bollywood-Debüt mit Tere Bin Laden und spielte später in Filmen wie Bhaag Milkha Bhaag, Mere Brother Ki Dulhan und Dear Zindagi mit. Seine letzte Hindi-Filmrolle hatte er als Musiker Rumi in Dear Zindagi. Zudem war er im englischsprachigen Film The Reluctant Fundamentalist zu sehen.
Die Online-Kontroverse um Zafars Outfit zeigt, wie stark öffentliche Persönlichkeiten in Zeiten politischer Spannungen unter Beobachtung stehen. Mit seinem in Indien gesperrten Instagram-Account bleibt sein Einfluss im Land eingeschränkt. Der Fall verdeutlicht, wie kulturelle und diplomatische Konflikte auf Unterhaltung und soziale Medien überspringen.






