Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an Gustav-Zech-Stiftung
Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung
Aldi Süd hat sich darauf verständigt, sein Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung zu veräußern. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer Neuausrichtung des Lebensmittelhändlers auf sein Kerngeschäft. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden, bevor er endgültig vollzogen wird.
Der Öschberghof befindet sich seit Mitte der 1970er-Jahre im Besitz von Aldi Süd. Im Jahr 2024 verzeichnete das Hotel Umsätze in Höhe von 30,7 Millionen Euro und zählte damit zu den bedeutenden Vermögenswerten des Unternehmens. Trotz des Verkaufs bleibt der Betrieb unverändert: Die Zech Gruppe wird das Hotel weiterhin führen.
Der aktuelle Geschäftsführer, Michael Artner, soll auch nach dem Eigentümerwechsel in seiner Position bleiben. Die Entscheidung von Aldi Süd ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung, zu der auch die Zentralisierung von Funktionen am Hauptsitz in Salzburg gehört. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seinen gemeinsamen Online-Shop mit Aldi Nord geschlossen – ein weiteres Zeichen für den Rückzug aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten.
Der Verkauf unterstreicht die Strategie von Aldi Süd, seine Geschäftsabläufe zu straffen und Personal abzubauen, insbesondere in der Sparte Aldi DX. Durch die Veräußerung des Öschberghofs will der Händler seine Konzentration auf den Lebensmitteleinzelhandel und die betriebliche Effizienz schärfen.
Sobald die Kartellbehörden grünes Licht geben, geht das Hotel in den Besitz der Gustav-Zech-Stiftung über. Sowohl die Hotelleitung als auch die Belegschaft bleiben unter der neuen Eigentümerschaft unverändert. Aldi Süd setzt seine Restrukturierung fort und priorisiert dabei sein Supermarktgeschäft gegenüber Nebenprojekten.






