AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier reist kurz vor Landtagswahl in die USA – warum jetzt?
Miriam AlbrechtAfD-Spitzenkandidat reist vor der Wahl in den USA legal zum Kongress - AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier reist kurz vor Landtagswahl in die USA – warum jetzt?
Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD in Baden-Württemberg, reist nur wenige Tage vor der Landtagswahl in die USA. Die für Anfang März geplante Reise umfasst politische Veranstaltungen und Treffen, die dem Schutz regionaler Arbeitsplätze, insbesondere in der Automobilbranche, dienen sollen. Sein Abwesenheit fällt in eine Phase, in der Umfragen der Partei etwa 20 Prozent Zustimmung vor der Wahl am 8. März bescheinigen.
Frohnmaier wird vom 3. bis 5. März an der Konferenz 'Bündnis souveräner Nationen' in Washington teilnehmen. Die Veranstaltung, die sich mit nationalistischen Politikansätzen befasst, wird von einer AfD-Delegation mit drei oder vier Fachpolitikern besucht. Unklar bleibt, wie viele Abgesandte aus Baden-Württemberg dabei sein werden.
Während des Besuchs ist Frohnmaier zudem als Redner beim 'Turning Point Action'-Treffen vorgesehen. Er begründet die Reise mit der Notwendigkeit, Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Sein Ziel sei es, die wirtschaftlichen Interessen Baden-Württembergs in internationalen Gremien zu vertreten.
Die Reise wurde erstmals im Podcast 'Inside AfD' bekannt. Frohnmaier, ein enger Verbündeter der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel, hat offen seine Ambitionen geäußert, Ministerpräsident des Landes zu werden. Für den kommenden Landtag kandidiert er jedoch nicht.
Die Wahl in Baden-Württemberg findet am 8. März statt; aktuell liegt die AfD in Umfragen bei etwa einem Fünftel der Stimmen. Frohnmaiers USA-Reise unterstreicht den Fokus der Partei auf wirtschaftliche Interessenvertretung und internationale Vernetzung. Seine Teilnahme an prominenten Veranstaltungen fällt in die heiße Phase des Wahlkampfs.






